Category: History

  • Card Game “Provence & Cรดte d’Azur”

    About the cards

    Provence and the Cรดte dโ€™Azur are more than just landscapes. They are the setting for empires, religious wars, artistic revolutions, and economic upheavals.

    It was here that Napoleon Bonaparte marched back to Paris. It was here that Pablo Picassoโ€™s colors and Vincent van Goghโ€™s art took shape. It was here, in Avignon, that popes reshaped the power structure of Europe.

    But behind the beauty of the Riviera lies another story:
    plague epidemics, pirates, secret smuggling routes, and forgotten fortresses.

    “PROVENCE AND THE Cร”TE D’AZUR HISTORICA” brings this world to life as a strategic card gameโ€”playable, collectible, and historically immersive.

    Not as a textbook.
    But as a clash between history and play.

    Cliff Palace, Colorado

    About Us

    Grasse is a city in the Alpes-Maritimes department in southern France. It is considered the world capital of perfume and is located about 15 km north of Cannes on the slopes of the Cรดte dโ€™Azur. It is known for its historic old town and its centuries-old tradition of perfume-making.

    Key Facts

    UNESCO Status: Intangible Cultural Heritage (2018, Art of Perfumery)

    Region: Provence-Alpes-Cรดte dโ€™Azur

    Population: approx. 50,000 (2021)

    Founded: in the Middle Ages

    Economy: Perfume industry, tourism, agriculture

    Grasse - the City of Perfume

    About Us

    Marseille is a city in the Bouches-du-Rhรดne department in southern France. It is the second-largest city in France and the countryโ€™s oldest city, located on the Mediterranean coast in the Provence-Alpes-Cรดte dโ€™Azur region. It is known for its historic Old Port, multicultural atmosphere, and important role as a major maritime hub.

    Key Facts

    UNESCO Status: Part of the โ€œMarseille, European Capital of Cultureโ€ legacy (2013)

    Region: Provence-Alpes-Cรดte dโ€™Azur

    Population: approx. 870,000 (2021)

    Founded: around 600 BC by Greek settlers from Phocaea

    Economy: Port and shipping industry, tourism, trade, culture, fisheries

    Kartenset: โ€žGeschichte der Provence โ€“ 2000 Jahre im Sรผden Frankreichsโ€œ

    Kategorie 1: Antike / Rรถmerzeit (1โ€“10)

    1. Grรผndung von Massalia (heutiges Marseille) durch Griechen (ca. 600 v. Chr.)
    2. Ausbau von Aquรคdukten in der Region Provence
    3. Bau des rรถmischen Amphitheaters in Arles
    4. Grรผndung von Nemausus (heutiges Nรฎmes)
    5. Via Aurelia โ€“ rรถmische HandelsstraรŸe entlang der Kรผste
    6. Rรถmische Weinproduktion in der Provence
    7. Triumphbogen von Orange
    8. Integration der Region in die rรถmische Provinz Gallia Narbonensis
    9. Entwicklung von rรถmischen Thermen in Aix
    10. Christianisierung der Stรคdte im 4. Jahrhundert

    Kategorie 2: Mittelalter (11โ€“20)

    1. Grรผndung des Herzogtums Provence
    2. Bau der Festung von Les Baux-de-Provence
    3. Papsttum in Avignon (1309โ€“1377)
    4. Bau des Papstpalasts in Avignon
    5. Pestepidemien im 14. Jahrhundert
    6. Handelsmacht Marseille im Mittelalter
    7. Kreuzzรผge und Beteiligung provenzalischer Ritter
    8. Entwicklung romanischer Kirchenarchitektur
    9. Konflikte zwischen Provence und franzรถsischer Krone
    10. Aufstieg der Grafen von Provence

    Kategorie 3: Renaissance & Frรผhe Neuzeit (21โ€“30)

    1. Integration der Provence in das Kรถnigreich Frankreich (1481)
    2. Entwicklung von Aix als Verwaltungssitz
    3. Bau reprรคsentativer Stadtpalรคste in Aix-en-Provence
    4. Seiden- und Textilhandel in Marseille
    5. Einfluss italienischer Renaissance auf Architektur
    6. Ausbau der Hafenwirtschaft
    7. Religionskriege in Sรผdfrankreich
    8. Kรผnstlerische Blรผte in Aix
    9. Entwicklung lokaler Mรคrkte (marchรฉs provenรงaux)
    10. Einfรผhrung moderner Steuerverwaltung

    Kategorie 4: Franzรถsische Revolution (31โ€“40)

    1. Revolutionรคre Unruhen in Marseille
    2. Bildung von lokalen Jakobiner-Clubs
    3. Abschaffung der Feudalrechte in der Provence
    4. Umbenennung von Kirchen und รถffentlichen Plรคtzen
    5. Beteiligung provenzalischer Truppen an Revolutionskriegen
    6. Widerstand royalistischer Gruppen
    7. Hinrichtungen wรคhrend der Terrorphase
    8. Neue Verwaltungsstruktur (Dรฉpartements)
    9. Aufstieg der Nationalgarde in Sรผdfrankreich
    10. Marseille als Zentrum revolutionรคrer Lieder (โ€žLa Marseillaiseโ€œ)

    Kategorie 5: 19. Jahrhundert / Industrialisierung (41โ€“50)

    1. Ausbau des Hafens von Marseille
    2. Eisenbahnverbindung Parisโ€“Marseille
    3. Industrialisierung der Kรผstenregion
    4. Wachstum der Weinwirtschaft
    5. Urbanisierung von Aix und Marseille
    6. Kolonialhandel รผber Marseille
    7. Entwicklung der Lavendelindustrie
    8. Hafenarbeit und Migration
    9. Bau moderner Boulevards
    10. Erste touristische Reisen an die Cรดte dโ€™Azur

    Kategorie 6: Kunst & Kultur (51โ€“60)

    1. Paul Cรฉzanne in Aix-en-Provence
    2. Vincent van Gogh in Arles
    3. Entwicklung der provenzalischen Malerei
    4. Grรผndung von Kunstakademien in der Region
    5. Einfluss des Lichts der Provence auf Impressionismus
    6. Literatur von Frรฉdรฉric Mistral (Provenzalische Sprache)
    7. Opern- und Theaterkultur in Marseille
    8. Entstehung lokaler Volksfeste
    9. Entwicklung der Lavendel-Ikonografie
    10. Kรผnstlerkolonien in Sรผdfrankreich

    Kategorie 7: 20. Jahrhundert & Kriegszeit (61โ€“70)

    1. Marseille im Ersten Weltkrieg als Hafen fรผr Truppen
    2. Widerstand in der Provence im Zweiten Weltkrieg
    3. Besetzung Sรผdfrankreichs durch Deutschland (1942)
    4. Rรฉsistance in den Alpen und Provence
    5. Befreiung von Marseille 1944
    6. Wiederaufbau nach dem Krieg
    7. Migration aus Nordafrika nach Marseille
    8. Wirtschaftlicher Aufschwung der Nachkriegszeit
    9. Entwicklung des Tourismus an der Cรดte dโ€™Azur
    10. Filmindustrie in Cannes und Umgebung

    Kategorie 8: Moderne Provence & Cรดte dโ€™Azur (71โ€“80)

    1. Entwicklung von Cannes als Filmstadt
    2. Internationalisierung von Marseille als Hafenmetropole
    3. Tourismusboom an der Riviera
    4. Grรผndung des Filmfestivals von Cannes
    5. Ausbau der Autobahnen und Flughรคfen
    6. Schutz von Naturparks (Calanques)
    7. Luxustourismus in der Cรดte dโ€™Azur
    8. Integration europรคischer Kulturprojekte
    9. Wein- und Kulinarik-Tourismus
    10. Moderne Identitรคt der Provence als Kultur- und Reiseziel

  • The French Era in the Rhineland and Prussia

    Dieser Podcast von Klaus Kampe und Radio-Nice.Club dokumentiert die ร„ra der napoleonischen Herrschaft in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf der sogenannten โ€žFranzosenzeitโ€œ zwischen 1794 und 1815 liegt. Das Material beleuchtet den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel im Rheinland, der durch die Einfรผhrung des Code Napolรฉon, die Sรคkularisation und moderne Verwaltungsstrukturen ausgelรถst wurde. Ein weiterer zentraler Aspekt sind die militรคrischen Ereignisse von 1806, insbesondere der triumphale Einzug Napoleons in Berlin sowie die damit verbundenen preuรŸischen Niederlagen. Augenzeugenberichte und Chroniken schildern eindringlich die Belastungen durch Plรผnderungen, Einquartierungen und die allgemeine Not der Zivilbevรถlkerung in Stรคdten wie Templin. Insgesamt vermitteln die Texte ein facettenreiches Bild dieser Epoche, die zwischen modernem Aufbruch und der harten Realitรคt einer fremden Militรคrbesatzung schwankte. Die Zusammenstellung verbindet dabei offizielle historische Einordnungen mit persรถnlichen Schicksalen und lokalen Anekdoten aus der Zeit des Zusammenbruchs des alten PreuรŸens.

    Wie erlebten die Bรผrger in Templin und Berlin die Besatzung?

    Die Besatzungszeit nach 1806 wurde von den Bรผrgern in Berlin und Templin als eine Phase tiefer Verunsicherung, wirtschaftlicher Ausbeutung und massiver Belastungen durch Einquartierungen erlebt, wobei sich die stรคdtische Atmosphรคre in Berlin deutlich von der existenziellen Not in der kleineren Stadt Templin unterschied.

    Erlebnisse in Berlin: Zwischen Prunk und Plรผnderung

    In der preuรŸischen Hauptstadt Berlin begann die Besatzung mit dem feierlichen Einzug Napoleons am 27. Oktober 1806.

    • Widersprรผchliche Eindrรผcke: Wรคhrend offizielle franzรถsische Berichte von jubelnden Mengen sprachen, schilderten Augenzeugen die Stadt zunรคchst als โ€žstille und dรผstereโ€œ Kulisse mit geschlossenen Lรคden. Dennoch wandelte sich das Bild schnell; Berlin wirkte zeitweise wie ein โ€žkleines Parisโ€œ, in dem das gesellschaftliche Leben trotz der Besatzung weiterging.
    • Wirtschaftliche Ausbeutung: Die Bรผrger hatten enorme Lasten zu tragen. Berlin allein musste eine Kontribution von 10 Millionen Frank aufbringen. Hinzu kamen Zwangsanleihen, die Kosten fรผr die Versorgung der Armee und die Bรผrokratie der Militรคrverwaltung.
    • Kulturelle Begegnungen: Der Kammerdiener Tamanti, der Napoleon im Stadtschloss bediente, beschrieb den Kaiser als gebildeten und kultivierten Fรผrsten, was im Kontrast zu seinem Ruf als rรผcksichtsloser Ausbeuter stand. Aus dieser Zeit stammt auch die Berliner Warnung vor โ€žFisimatentenโ€œ: Eltern warnten ihre Tรถchter davor, der Einladung franzรถsischer Offiziere in deren Zelte (โ€žVisit ma tenteโ€œ) zu folgen.
    • Kunstraub: Ein bleibendes Symbol der Demรผtigung war der Abtransport der Quadriga vom Brandenburger Tor im Dezember 1806.

    Erlebnisse in Templin: Existenzkampf und Ruin

    In Templin war die Besatzung von weit chaotischeren und hรคrteren Zustรคnden geprรคgt, da die kleine Stadt direkt an einer wichtigen Marschroute lag.

    • Systematische Plรผnderungen: Bereits beim Einmarsch kam es zu massiven Raubzรผgen. Hรคuser, Mรผhlen und Keller wurden leergerรคumt; die Soldaten stahlen Vieh, Bargeld, Wรคsche und sogar Kupfergerรคte [243โ€“246]. Der Mรผller von Templin wurde stundenlang gemartert, als er sich den Soldaten entgegenstellte.
    • Massive Einquartierung: Die Belastung war immens. In einem Zeitraum von nur vier Wochen zogen รผber 250.000 Soldaten durch die Stadt, die damals nur etwa 2.000 Einwohner hatte. In den Bรผrgerhรคusern wurden oft 20 bis 120 Mann gleichzeitig untergebracht, was die Vorrรคte der Bewohner vรถllig erschรถpfte.
    • Zerstรถrung der Lebensgrundlagen: Um die hohen Kontributionen und die โ€žLagersteuerโ€œ bezahlen zu kรถnnen, sah sich die Stadt gezwungen, ihre Buchenwรคlder (das Buchholz und die Ahrensnestsche Heide) komplett abzuholzen und das Holz zu verkaufen.
    • Hunger und Seuchen: Die Not gipfelte darin, dass Bรผrger Hunger litten und sich von Kartoffelschalen ernรคhrten. In der Folge brachen Seuchen wie Ruhr, Scharlach und das โ€žNervenfieberโ€œ aus. Die psychische Belastung war so hoch, dass Fรคlle von Wahnsinn und Suizid รผberliefert sind.

    Ein bemerkenswertes Detail aus Templin ist die Tat des jรผdischen Schulmeisters Jacob Abraham, der spontan 20 Carolinen aus eigener Tasche zahlte, um eine drohende Forderung der Franzosen an den Magistrat abzuwenden. Trotz der Hรคrte blieb in Templin spรคter der Spruch in Erinnerung, dass der Franzose als Feind โ€ždoch viel besserโ€œ gewesen sei als der Russe (der 1813 kam) als Freund, da die franzรถsische Armee zumindest eine gewisse Manneszucht wahrte.Wie erlebten die Bรผrger in Templin und Berlin die Besatzung?

    Die Besatzungszeit nach 1806 wurde von den Bรผrgern in Berlin und Templin als eine Phase tiefer Verunsicherung, wirtschaftlicher Ausbeutung und massiver Belastungen durch Einquartierungen erlebt, wobei sich die stรคdtische Atmosphรคre in Berlin deutlich von der existenziellen Not in der kleineren Stadt Templin unterschied.

    Erlebnisse in Berlin: Zwischen Prunk und Plรผnderung

    In der preuรŸischen Hauptstadt Berlin begann die Besatzung mit dem feierlichen Einzug Napoleons am 27. Oktober 1806.

    • Widersprรผchliche Eindrรผcke: Wรคhrend offizielle franzรถsische Berichte von jubelnden Mengen sprachen, schilderten Augenzeugen die Stadt zunรคchst als โ€žstille und dรผstereโ€œ Kulisse mit geschlossenen Lรคden. Dennoch wandelte sich das Bild schnell; Berlin wirkte zeitweise wie ein โ€žkleines Parisโ€œ, in dem das gesellschaftliche Leben trotz der Besatzung weiterging.
    • Wirtschaftliche Ausbeutung: Die Bรผrger hatten enorme Lasten zu tragen. Berlin allein musste eine Kontribution von 10 Millionen Frank aufbringen. Hinzu kamen Zwangsanleihen, die Kosten fรผr die Versorgung der Armee und die Bรผrokratie der Militรคrverwaltung.
    • Kulturelle Begegnungen: Der Kammerdiener Tamanti, der Napoleon im Stadtschloss bediente, beschrieb den Kaiser als gebildeten und kultivierten Fรผrsten, was im Kontrast zu seinem Ruf als rรผcksichtsloser Ausbeuter stand. Aus dieser Zeit stammt auch die Berliner Warnung vor โ€žFisimatentenโ€œ: Eltern warnten ihre Tรถchter davor, der Einladung franzรถsischer Offiziere in deren Zelte (โ€žVisit ma tenteโ€œ) zu folgen.
    • Kunstraub: Ein bleibendes Symbol der Demรผtigung war der Abtransport der Quadriga vom Brandenburger Tor im Dezember 1806.

    Erlebnisse in Templin: Existenzkampf und Ruin

    In Templin war die Besatzung von weit chaotischeren und hรคrteren Zustรคnden geprรคgt, da die kleine Stadt direkt an einer wichtigen Marschroute lag.

    • Systematische Plรผnderungen: Bereits beim Einmarsch kam es zu massiven Raubzรผgen. Hรคuser, Mรผhlen und Keller wurden leergerรคumt; die Soldaten stahlen Vieh, Bargeld, Wรคsche und sogar Kupfergerรคte [243โ€“246]. Der Mรผller von Templin wurde stundenlang gemartert, als er sich den Soldaten entgegenstellte.
    • Massive Einquartierung: Die Belastung war immens. In einem Zeitraum von nur vier Wochen zogen รผber 250.000 Soldaten durch die Stadt, die damals nur etwa 2.000 Einwohner hatte. In den Bรผrgerhรคusern wurden oft 20 bis 120 Mann gleichzeitig untergebracht, was die Vorrรคte der Bewohner vรถllig erschรถpfte.
    • Zerstรถrung der Lebensgrundlagen: Um die hohen Kontributionen und die โ€žLagersteuerโ€œ bezahlen zu kรถnnen, sah sich die Stadt gezwungen, ihre Buchenwรคlder (das Buchholz und die Ahrensnestsche Heide) komplett abzuholzen und das Holz zu verkaufen.
    • Hunger und Seuchen: Die Not gipfelte darin, dass Bรผrger Hunger litten und sich von Kartoffelschalen ernรคhrten. In der Folge brachen Seuchen wie Ruhr, Scharlach und das โ€žNervenfieberโ€œ aus. Die psychische Belastung war so hoch, dass Fรคlle von Wahnsinn und Suizid รผberliefert sind.

    Ein bemerkenswertes Detail aus Templin ist die Tat des jรผdischen Schulmeisters Jacob Abraham, der spontan 20 Carolinen aus eigener Tasche zahlte, um eine drohende Forderung der Franzosen an den Magistrat abzuwenden. Trotz der Hรคrte blieb in Templin spรคter der Spruch in Erinnerung, dass der Franzose als Feind โ€ždoch viel besserโ€œ gewesen sei als der Russe (der 1813 kam) als Freund, da die franzรถsische Armee zumindest eine gewisse Manneszucht wahrte.

    KK

  • Sonne und Schatten: Deutsche Exilanten an der Cรดte d’Azur

    Diese Quellen dokumentieren ein akademisches Kooperationsprojekt zwischen derย Universitรคt Leipzigย und derย Karls-Universitรคt Prag, das sich der pragerdeutschen Literatur widmet. Im Zentrum stehen vergleichende Analysen zuย Anna Seghers’ โ€žTransitโ€œย undย Lenka Reinerovรกs โ€žDie Schiffskarteโ€œ, wobei die autobiografischen Erfahrungen beider Autorinnen im franzรถsischen Exil beleuchtet werden. Die Texte untersuchen dieย Bedeutung von Cafรฉsย als lebensnotwendige Rรผckzugsorte sowie die existenzielle Notwendigkeitย menschlicher Solidaritรคtย inmitten bรผrokratischer Willkรผr. Ein weiterer Fokus liegt auf derย Identitรคtsproblematikย der Protagonisten, die durch den Verlust ihrer Heimat und das maskenhafte Rollenspiel der Flucht geprรคgt sind. Zudem werdenย mythische und mรคrchenhafte Motiveย analysiert, die das historische Zeitgeschehen der 1940er Jahre in einen รผberzeitlichen Kontext einordnen. Insgesamt bietet das Material eine tiefgreifende Synthese ausย historischer Realitรคtย und literarischer Fiktion wรคhrend der Zeit des Nationalsozialismus.

  • 1960โ€™s Garage Psych

    1960โ€™s Garage Psych from Pelham, New York (1967) Now available at MOJO BONE RECORDS

    1960โ€™s Garage from Los Angeles, California (1967) Later that year they morphed into the Strawberry Alarm Clock

    1960โ€™s Garage from Tampa, Florida (1967)

    60โ€™s Garage Psych from L.A. California

    The Lemon Fog – Summer – 60’s Garage from Houston, Texas (1968)

    The Music Machine – Dark White – 60’s Garage Psych from Los Angeles , CA (1969)

    Regis Mull – I Saw Your Face – 60’s Garage Psych Pop from Pittsburgh, Pennsylvania (1967)

    The Human Expression – Following Me – 1960’s Garage from Westminster/Tustin, California (1967)

  • Hamburg, Altona & Wandsbek โ€“ History

    Moin und herzlich willkommen zu unserem historischen Deep Dive. Wir reisen heute zurรผck in eine Zeit, als die Elbe nicht nur ein Strom des Handels war, sondern eine Grenze zwischen Welten. Wir sprechen รผber das โ€žDreigestirnโ€œ des Nordens: Hamburg, Altona und Wandsbek. Stellen Sie sich vor, Sie stรผnden an der heutigen Reeperbahn โ€“ im Rรผcken die stolze Hansestadt Hamburg mit ihrem strengen lutherischen Zunftzwang, vor Ihnen das dรคnisch geprรคgte Altona, das mit dem Versprechen von Freiheit lockte. Doch diese Nachbarschaft war รผber Jahrhunderte von einer erbitterten Rivalitรคt geprรคgt, die sich in gewaltigen Festungswรคllen und รถkonomischen Barrieren manifestierte. Warum bekรคmpften sich diese Stรคdte so beharrlich? Und welche traumatischen Ereignisse โ€“ insbesondere die dunklen Jahre unter franzรถsischer Besatzung โ€“ schweiรŸten sie schlieรŸlich zu der Metropole zusammen, die wir heute kennen? Tauchen wir ein in eine Geschichte von menschlichem Leid, politischem Kalkรผl und unerwarteter Resilienz.

  • What does the name Riquier mean in Nice?

    1. The name โ€œRiquierโ€ in Nice

    In Nice, โ€œRiquierโ€ is now primarily known as the name of a district:
    Riquier is located northeast of the old port (Port Lympia) and underwent rapid development in the 19th century, particularly with the construction of the railway and industrialization.

    The name goes back to a family or landowners who owned land there in the 17th and 18th centuries. As with many districts in southern France, the name of a dominant owner was retained as the place name.

    The Riquier district later became: an important transport hub (Nice-Riquier railway station), a working-class neighborhood in the 19th century and today a mixed residential and commercial district.

    The family was therefore less โ€œpolitically powerfulโ€ in the sense of the great noble houses, but rather part of the local notables who wielded influence through land ownership and municipal offices.

    1. Connections to รˆze

    รˆze, the medieval village between Nice and Monaco, was dominated by agriculture for centuries. Many families from Nice owned olive groves, terraced fields, or estates there.

    Here, too, the name Riquier appears in archival documents: as a landowner, in church registers, in connection with agricultural leases.

    Its significance therefore lay in the economic network between the city (Nice) and the hinterland (รˆze).

    1. Historical context: Nice between Savoy and France

    It should not be forgotten that until 1860, Nice did not belong to France, but to the Kingdom of Sardinia-Piedmont under the House of Savoy. It was only through the Treaty of Turin in 1860 that Nice became French.

    Many long-established familiesโ€”including, presumably, the Riquiersโ€”were caught up in this political transition between: Italian-Ligurian culture, Savoyard administration, and French integration.

    The name โ€œRiquierโ€ itself probably has Provenรงal-Occitan roots and could go back to the medieval first name โ€œRiquerโ€ (equivalent to Richard).

    1. Symbolic significance today

    Today, โ€œRiquierโ€ in Nice stands less for a single historical figure than for: an urban identity area, the memory of pre-industrial ownership structures, the transformation from land ownership to a modern city.

    In รˆze, the name remains more of an archival presence.

    1. Conclusion

    The Riquier family was not a European noble dynasty, but part of the local elite, with economic significance due to land ownership, and indirect influence on the urban development of Nice.

    Their name did not endure through politics, but through topography.

    by Klaus Kampe

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