Author: Patrick

  • The French Era in the Rhineland and Prussia

    Dieser Podcast von Klaus Kampe und Radio-Nice.Club dokumentiert die ร„ra der napoleonischen Herrschaft in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf der sogenannten โ€žFranzosenzeitโ€œ zwischen 1794 und 1815 liegt. Das Material beleuchtet den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel im Rheinland, der durch die Einfรผhrung des Code Napolรฉon, die Sรคkularisation und moderne Verwaltungsstrukturen ausgelรถst wurde. Ein weiterer zentraler Aspekt sind die militรคrischen Ereignisse von 1806, insbesondere der triumphale Einzug Napoleons in Berlin sowie die damit verbundenen preuรŸischen Niederlagen. Augenzeugenberichte und Chroniken schildern eindringlich die Belastungen durch Plรผnderungen, Einquartierungen und die allgemeine Not der Zivilbevรถlkerung in Stรคdten wie Templin. Insgesamt vermitteln die Texte ein facettenreiches Bild dieser Epoche, die zwischen modernem Aufbruch und der harten Realitรคt einer fremden Militรคrbesatzung schwankte. Die Zusammenstellung verbindet dabei offizielle historische Einordnungen mit persรถnlichen Schicksalen und lokalen Anekdoten aus der Zeit des Zusammenbruchs des alten PreuรŸens.

    Wie erlebten die Bรผrger in Templin und Berlin die Besatzung?

    Die Besatzungszeit nach 1806 wurde von den Bรผrgern in Berlin und Templin als eine Phase tiefer Verunsicherung, wirtschaftlicher Ausbeutung und massiver Belastungen durch Einquartierungen erlebt, wobei sich die stรคdtische Atmosphรคre in Berlin deutlich von der existenziellen Not in der kleineren Stadt Templin unterschied.

    Erlebnisse in Berlin: Zwischen Prunk und Plรผnderung

    In der preuรŸischen Hauptstadt Berlin begann die Besatzung mit dem feierlichen Einzug Napoleons am 27. Oktober 1806.

    • Widersprรผchliche Eindrรผcke: Wรคhrend offizielle franzรถsische Berichte von jubelnden Mengen sprachen, schilderten Augenzeugen die Stadt zunรคchst als โ€žstille und dรผstereโ€œ Kulisse mit geschlossenen Lรคden. Dennoch wandelte sich das Bild schnell; Berlin wirkte zeitweise wie ein โ€žkleines Parisโ€œ, in dem das gesellschaftliche Leben trotz der Besatzung weiterging.
    • Wirtschaftliche Ausbeutung: Die Bรผrger hatten enorme Lasten zu tragen. Berlin allein musste eine Kontribution von 10 Millionen Frank aufbringen. Hinzu kamen Zwangsanleihen, die Kosten fรผr die Versorgung der Armee und die Bรผrokratie der Militรคrverwaltung.
    • Kulturelle Begegnungen: Der Kammerdiener Tamanti, der Napoleon im Stadtschloss bediente, beschrieb den Kaiser als gebildeten und kultivierten Fรผrsten, was im Kontrast zu seinem Ruf als rรผcksichtsloser Ausbeuter stand. Aus dieser Zeit stammt auch die Berliner Warnung vor โ€žFisimatentenโ€œ: Eltern warnten ihre Tรถchter davor, der Einladung franzรถsischer Offiziere in deren Zelte (โ€žVisit ma tenteโ€œ) zu folgen.
    • Kunstraub: Ein bleibendes Symbol der Demรผtigung war der Abtransport der Quadriga vom Brandenburger Tor im Dezember 1806.

    Erlebnisse in Templin: Existenzkampf und Ruin

    In Templin war die Besatzung von weit chaotischeren und hรคrteren Zustรคnden geprรคgt, da die kleine Stadt direkt an einer wichtigen Marschroute lag.

    • Systematische Plรผnderungen: Bereits beim Einmarsch kam es zu massiven Raubzรผgen. Hรคuser, Mรผhlen und Keller wurden leergerรคumt; die Soldaten stahlen Vieh, Bargeld, Wรคsche und sogar Kupfergerรคte [243โ€“246]. Der Mรผller von Templin wurde stundenlang gemartert, als er sich den Soldaten entgegenstellte.
    • Massive Einquartierung: Die Belastung war immens. In einem Zeitraum von nur vier Wochen zogen รผber 250.000 Soldaten durch die Stadt, die damals nur etwa 2.000 Einwohner hatte. In den Bรผrgerhรคusern wurden oft 20 bis 120 Mann gleichzeitig untergebracht, was die Vorrรคte der Bewohner vรถllig erschรถpfte.
    • Zerstรถrung der Lebensgrundlagen: Um die hohen Kontributionen und die โ€žLagersteuerโ€œ bezahlen zu kรถnnen, sah sich die Stadt gezwungen, ihre Buchenwรคlder (das Buchholz und die Ahrensnestsche Heide) komplett abzuholzen und das Holz zu verkaufen.
    • Hunger und Seuchen: Die Not gipfelte darin, dass Bรผrger Hunger litten und sich von Kartoffelschalen ernรคhrten. In der Folge brachen Seuchen wie Ruhr, Scharlach und das โ€žNervenfieberโ€œ aus. Die psychische Belastung war so hoch, dass Fรคlle von Wahnsinn und Suizid รผberliefert sind.

    Ein bemerkenswertes Detail aus Templin ist die Tat des jรผdischen Schulmeisters Jacob Abraham, der spontan 20 Carolinen aus eigener Tasche zahlte, um eine drohende Forderung der Franzosen an den Magistrat abzuwenden. Trotz der Hรคrte blieb in Templin spรคter der Spruch in Erinnerung, dass der Franzose als Feind โ€ždoch viel besserโ€œ gewesen sei als der Russe (der 1813 kam) als Freund, da die franzรถsische Armee zumindest eine gewisse Manneszucht wahrte.Wie erlebten die Bรผrger in Templin und Berlin die Besatzung?

    Die Besatzungszeit nach 1806 wurde von den Bรผrgern in Berlin und Templin als eine Phase tiefer Verunsicherung, wirtschaftlicher Ausbeutung und massiver Belastungen durch Einquartierungen erlebt, wobei sich die stรคdtische Atmosphรคre in Berlin deutlich von der existenziellen Not in der kleineren Stadt Templin unterschied.

    Erlebnisse in Berlin: Zwischen Prunk und Plรผnderung

    In der preuรŸischen Hauptstadt Berlin begann die Besatzung mit dem feierlichen Einzug Napoleons am 27. Oktober 1806.

    • Widersprรผchliche Eindrรผcke: Wรคhrend offizielle franzรถsische Berichte von jubelnden Mengen sprachen, schilderten Augenzeugen die Stadt zunรคchst als โ€žstille und dรผstereโ€œ Kulisse mit geschlossenen Lรคden. Dennoch wandelte sich das Bild schnell; Berlin wirkte zeitweise wie ein โ€žkleines Parisโ€œ, in dem das gesellschaftliche Leben trotz der Besatzung weiterging.
    • Wirtschaftliche Ausbeutung: Die Bรผrger hatten enorme Lasten zu tragen. Berlin allein musste eine Kontribution von 10 Millionen Frank aufbringen. Hinzu kamen Zwangsanleihen, die Kosten fรผr die Versorgung der Armee und die Bรผrokratie der Militรคrverwaltung.
    • Kulturelle Begegnungen: Der Kammerdiener Tamanti, der Napoleon im Stadtschloss bediente, beschrieb den Kaiser als gebildeten und kultivierten Fรผrsten, was im Kontrast zu seinem Ruf als rรผcksichtsloser Ausbeuter stand. Aus dieser Zeit stammt auch die Berliner Warnung vor โ€žFisimatentenโ€œ: Eltern warnten ihre Tรถchter davor, der Einladung franzรถsischer Offiziere in deren Zelte (โ€žVisit ma tenteโ€œ) zu folgen.
    • Kunstraub: Ein bleibendes Symbol der Demรผtigung war der Abtransport der Quadriga vom Brandenburger Tor im Dezember 1806.

    Erlebnisse in Templin: Existenzkampf und Ruin

    In Templin war die Besatzung von weit chaotischeren und hรคrteren Zustรคnden geprรคgt, da die kleine Stadt direkt an einer wichtigen Marschroute lag.

    • Systematische Plรผnderungen: Bereits beim Einmarsch kam es zu massiven Raubzรผgen. Hรคuser, Mรผhlen und Keller wurden leergerรคumt; die Soldaten stahlen Vieh, Bargeld, Wรคsche und sogar Kupfergerรคte [243โ€“246]. Der Mรผller von Templin wurde stundenlang gemartert, als er sich den Soldaten entgegenstellte.
    • Massive Einquartierung: Die Belastung war immens. In einem Zeitraum von nur vier Wochen zogen รผber 250.000 Soldaten durch die Stadt, die damals nur etwa 2.000 Einwohner hatte. In den Bรผrgerhรคusern wurden oft 20 bis 120 Mann gleichzeitig untergebracht, was die Vorrรคte der Bewohner vรถllig erschรถpfte.
    • Zerstรถrung der Lebensgrundlagen: Um die hohen Kontributionen und die โ€žLagersteuerโ€œ bezahlen zu kรถnnen, sah sich die Stadt gezwungen, ihre Buchenwรคlder (das Buchholz und die Ahrensnestsche Heide) komplett abzuholzen und das Holz zu verkaufen.
    • Hunger und Seuchen: Die Not gipfelte darin, dass Bรผrger Hunger litten und sich von Kartoffelschalen ernรคhrten. In der Folge brachen Seuchen wie Ruhr, Scharlach und das โ€žNervenfieberโ€œ aus. Die psychische Belastung war so hoch, dass Fรคlle von Wahnsinn und Suizid รผberliefert sind.

    Ein bemerkenswertes Detail aus Templin ist die Tat des jรผdischen Schulmeisters Jacob Abraham, der spontan 20 Carolinen aus eigener Tasche zahlte, um eine drohende Forderung der Franzosen an den Magistrat abzuwenden. Trotz der Hรคrte blieb in Templin spรคter der Spruch in Erinnerung, dass der Franzose als Feind โ€ždoch viel besserโ€œ gewesen sei als der Russe (der 1813 kam) als Freund, da die franzรถsische Armee zumindest eine gewisse Manneszucht wahrte.

    KK

  • Culture, Support, and Participation

    This article by Radio-Nice.Club explores the concept of co-creation and active citizen participation in the fields of sustainability research and European cultural policy. A central focus is on engaged scholarship, which seeks to integrate social change and social inclusion directly into the research process through transformative methods such as co-creation. In parallel, the second text analyzes the historical development of the European Capitals of Culture, where participation has evolved from mere consultation to a deeper involvement of civil society. Both texts emphasize that participatory approaches are crucial for strengthening democratic legitimacy and making alternative ways of life visible in local communities. Despite the positive potential, the authors warn against instrumental use and institutional power imbalances that can hinder genuine co-creation. Ultimately, the sources advocate for research and cultural planning that views people not merely as objects, but as active co-creators of their environment.

    CO-Kreativitรคt jenseits der Schlagworte
    Innovation - Social Network
  • Mythology is not arbitrary fiction

    but a necessary process of consciousness.

    โ€” Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

    In this sense, myth is neither a relic of pre-modern naivety nor merely a product of collective imagination that disappears with the progress of reason. Rather, it points to a deeper structure of consciousness itself. It does not arise from arbitrariness, but rather where thought reaches its limits. Any political analysis that ignores this symbolic dimension remains necessarily incomplete.

    For, as Ernst Cassirer puts it, โ€œhuman beings live not only in a physical world, but also in a symbolic one.โ€ Political reality is not limited to institutions, procedures, or interests, but is equally constituted by images, symbols, and narratives that give it meaning in the first place. The state is founded not solely on laws, but on the meaning attributed to it; community arises not only from interests, but from shared ideas; and history functions not as a mere sequence of facts, but as a narratable, credible form.

    In this sense, myth appears not as an addition to politics, but as one of its prerequisites. It does not merely explain the world, but shapes it: it determines who โ€œweโ€ are and who โ€œthe othersโ€ are; it marks the boundaries of the possible and the legitimate. It operates not on the level of truth, but on that of the acceptableโ€”it does not convince, it frames.

    Yet this symbolic order is less a response to the world than a relief from it. This is where Hans Blumenbergโ€™s insight takes on particular significance: โ€œMyth is a way of dealing with the uncertainty of the world.โ€ Myth does not explainโ€”it makes the inexplicable bearable. It does not resolve contradictions, but rather gives them a form that remains livable. This is precisely where its political efficacy lies: it does not end conflicts, but makes them manageable.

    Politics thus appears not as the antithesis of myth, but as a field that can scarcely do without it. It operates on premises that cannot be fully justified rationally, and at the same time draws on symbolic forms to create a sense of obligation and make this appear self-evident.

    The crucial question is therefore not whether myth can be overcome, but rather: Who shapes itโ€”and in what form reality is redesigned through it.

  • Mediterranean Art & Book Fair

    Berlin x Riviera Exhibition

    BERLIN x RIVIERA

    A new curated festival for contemporary art, print and independent publishing.

    From Berlin to the Mediterranean โ€” 3 days of exhibitions, talks and live production inside a historic fortress in Villefranche-sur-Mer.

    Applications opening soon.

    berlinxriviera #artfestival #printmaking #contemporaryart

    Subscribe on your favorite platform

    About the event

    A fortress above the sea.
    A space for artists, books and ideas.

    Villefranche-sur-Mer

    BERLIN x RIVIERA โ€“ Art & Print Festival

    #artistresidency #artfair #mediterraneanart

    Cliff Palace, Colorado

    We are inviting artists, designers, book makers and independent publishers from Berlin, Villefranche and beyond.

    BERLIN x RIVIERA

    Apply now.

    #opencall #artopportunity #printmaking

    The Stories Podcast is sponsored by EXLIBRIS-INSEL

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    The Stories Podcast

    BERLIN x RIVIERA โ€“ Art & Print Festival

    Internationales Kulturprojekt | Deutschland โ€“ Frankreich


    ๐ŸŽฏ PROJEKTรœBERSICHT

    BERLIN x RIVIERA ist ein kuratiertes, internationales Kunst- und Kulturfestival, das zeitgenรถssische Kรผnstlerinnen und Kรผnstler aus Berlin mit der Kunst- und Kulturszene Sรผdfrankreichs verbindet.

    Im Zentrum stehen:

    • zeitgenรถssische Kunst
    • Grafikdesign
    • Buchkunst und unabhรคngige Publikationen
    • experimentelle Druck- und Editionspraktiken

    Das Festival versteht sich als Plattform fรผr kulturellen Austausch, kรผnstlerische Produktion und internationale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich.


    ๐ŸŒ KULTURELLE ZIELSETZUNG

    Ziel des Projekts ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur deutsch-franzรถsischen Kulturbeziehung zu leisten und die internationale Sichtbarkeit der Berliner Kunst- und Designszene zu stรคrken.

    Das Festival schafft einen Raum, in dem kรผnstlerische Positionen aus beiden Lรคndern in einen direkten Dialog treten โ€“ sowohl auf institutioneller als auch auf kรผnstlerischer Ebene.

    Besonderer Fokus liegt auf:

    • kultureller Vermittlung zwischen Szenen
    • Fรถrderung unabhรคngiger kรผnstlerischer Produktion
    • Stรคrkung von Netzwerken zwischen Berlin und Sรผdfrankreich

    ๐Ÿ›๏ธ FORMAT & DURCHFรœHRUNG

    Das Festival ist als dreitรคgiges, kuratiertes Kulturformat konzipiert und umfasst:

    • Ausstellung mit ca. 25โ€“35 ausgewรคhlten Kรผnstlerinnen und Kรผnstlern
    • Live-Formate (Druck, Buchkunst, kรผnstlerische Produktion)
    • Artist Talks und diskursive Formate
    • Workshops und รถffentliche Vermittlungsangebote
    • begleitendes Abend- und Netzwerkprogramm

    Als Veranstaltungsort ist die historische Zitadelle von Villefranche-sur-Mer in Sรผdfrankreich vorgesehen โ€“ ein kulturell bedeutender Ort mit hoher internationaler Sichtbarkeit.


    ๐Ÿ‘ฅ ZIELGRUPPEN

    • internationale Kunst- und Kulturszene
    • kuratorische Netzwerke aus Berlin und Frankreich
    • lokale ร–ffentlichkeit und Kulturinteressierte in Sรผdfrankreich
    • Sammlerinnen und Sammler zeitgenรถssischer Kunst
    • Institutionelle Akteure im Bereich Kulturfรถrderung

    ๐Ÿค AKTUELLE PROJEKTENTWICKLUNG

    Das Projekt befindet sich in der Aufbau- und Vorbereitungsphase. Erste kรผnstlerische und institutionelle Kontakte wurden bereits initiiert, darunter Kooperationen im Raum Nizza.

    Parallel werden Gesprรคche mit potenziellen Partnern sowie Fรถrderinstitutionen gefรผhrt, um das Projekt strukturell und finanziell nachhaltig zu realisieren.


    ๐Ÿ“… ZEITPLAN

    Die erste Ausgabe des Festivals ist fรผr Mai oder September des kommenden Jahres vorgesehen. Der genaue Termin wird in Abstimmung mit lokalen Partnern und institutionellen Rahmenbedingungen festgelegt.


    ๐Ÿ’ก Fร–RDERRELEVANZ

    BERLIN x RIVIERA erfรผllt zentrale Kriterien internationaler Kulturfรถrderung:

    • Fรถrderung transnationaler kultureller Zusammenarbeit
    • Stรคrkung europรคischer Kulturbeziehungen
    • Unterstรผtzung zeitgenรถssischer kรผnstlerischer Produktion
    • Vermittlung zwischen kulturellen Szenen
    • nachhaltige Netzwerkbildung zwischen Institutionen und Kรผnstlern

    ๐Ÿ“Œ ZUSAMMENFASSUNG

    BERLIN x RIVIERA ist ein kuratiertes, internationales Kulturfestival, das als Plattform fรผr kรผnstlerischen Austausch zwischen Berlin und Sรผdfrankreich dient. Durch die Verbindung von zeitgenรถssischer Kunst, Printkultur und diskursiven Formaten entsteht ein nachhaltiger Beitrag zur europรคischen Kulturkooperation.

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    Podcast

  • Sonne und Schatten: Deutsche Exilanten an der Cรดte d’Azur

    Diese Quellen dokumentieren ein akademisches Kooperationsprojekt zwischen derย Universitรคt Leipzigย und derย Karls-Universitรคt Prag, das sich der pragerdeutschen Literatur widmet. Im Zentrum stehen vergleichende Analysen zuย Anna Seghers’ โ€žTransitโ€œย undย Lenka Reinerovรกs โ€žDie Schiffskarteโ€œ, wobei die autobiografischen Erfahrungen beider Autorinnen im franzรถsischen Exil beleuchtet werden. Die Texte untersuchen dieย Bedeutung von Cafรฉsย als lebensnotwendige Rรผckzugsorte sowie die existenzielle Notwendigkeitย menschlicher Solidaritรคtย inmitten bรผrokratischer Willkรผr. Ein weiterer Fokus liegt auf derย Identitรคtsproblematikย der Protagonisten, die durch den Verlust ihrer Heimat und das maskenhafte Rollenspiel der Flucht geprรคgt sind. Zudem werdenย mythische und mรคrchenhafte Motiveย analysiert, die das historische Zeitgeschehen der 1940er Jahre in einen รผberzeitlichen Kontext einordnen. Insgesamt bietet das Material eine tiefgreifende Synthese ausย historischer Realitรคtย und literarischer Fiktion wรคhrend der Zeit des Nationalsozialismus.

  • 1960โ€™s Garage Psych

    1960โ€™s Garage Psych from Pelham, New York (1967) Now available at MOJO BONE RECORDS

    1960โ€™s Garage from Los Angeles, California (1967) Later that year they morphed into the Strawberry Alarm Clock

    1960โ€™s Garage from Tampa, Florida (1967)

    60โ€™s Garage Psych from L.A. California

    The Lemon Fog – Summer – 60’s Garage from Houston, Texas (1968)

    The Music Machine – Dark White – 60’s Garage Psych from Los Angeles , CA (1969)

    Regis Mull – I Saw Your Face – 60’s Garage Psych Pop from Pittsburgh, Pennsylvania (1967)

    The Human Expression – Following Me – 1960’s Garage from Westminster/Tustin, California (1967)

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