Category: Music

  • 1960โ€™s Garage Psych

    1960โ€™s Garage Psych from Pelham, New York (1967) Now available at MOJO BONE RECORDS

    1960โ€™s Garage from Los Angeles, California (1967) Later that year they morphed into the Strawberry Alarm Clock

    1960โ€™s Garage from Tampa, Florida (1967)

    60โ€™s Garage Psych from L.A. California

    The Lemon Fog – Summer – 60’s Garage from Houston, Texas (1968)

    The Music Machine – Dark White – 60’s Garage Psych from Los Angeles , CA (1969)

    Regis Mull – I Saw Your Face – 60’s Garage Psych Pop from Pittsburgh, Pennsylvania (1967)

    The Human Expression – Following Me – 1960’s Garage from Westminster/Tustin, California (1967)

  • Jean-Michel Jarre

    La photo montre Jean-Michel Jarre, musicien, compositeur et producteur de musique franรงais de renommรฉe mondiale, dans son studio.

    Jean-Michel Jarre

    Jean-Michel Jarre :

    “Jโ€™ai entendu parler de Can trรจs tรดt et jโ€™ai suivi ce quโ€™ils faisaient. En Allemagne, les musiciens de krautrock se connaissaient au moins entre eux ; en France, jโ€™รฉtais complรจtement isolรฉ. Je nโ€™avais quโ€™un petit groupe de personnes avec qui รฉchanger des idรฉes, autour duquel gravitait Pierre Schaeffer. Mais mรชme au sein de ce groupe, nous รฉtions trรจs franรงais, travaillant chacun de notre cรดtรฉ, chacun pour soi โ€“ une faรงon assez arrogante de travailler. Nous nโ€™avions aucune idรฉe de ce qui se passait dans la rue devant notre porte, sans parler du reste du monde. Le message รฉtait : nous connaissons la vรฉritรฉ ; tous les autres sont ignorants, ils ne font que produire de la camelote. Au bout de deux ou trois ans, jโ€™ai voulu mโ€™en aller. Pierre Schaeffer mโ€™a dit : ยซ Arrรชte de perdre ton temps prรฉcieux avec ces absurditรฉs. ยป

    Je me disputais constamment avec ces รฉlitistes, en leur disant : ยซ Regardez dehors ! On fait de la musique nouvelle et passionnante en Allemagne, et Soft Machine et Pink Floyd travaillent sur des sons incroyables au Royaume-Uni. Ils sโ€™intรฉressent tous ร  des choses que vous ne faites que romancer intellectuellement. Et je veux rassembler tout รงa ! ยป Mais รงa ne les intรฉressait pas. Cโ€™est pour รงa que jโ€™ai fini par me lancer tout seul, au bout de trois ans, pour combler ce fossรฉ entre la musique expรฉrimentale et la pop.”

  • Chansons d’amour

    Enjoy the Silence

    Chanson de Depeche Mode โ€ง 1990

    Words like violence
    Break the silence
    Come crashing in
    Into my little world
    Painful to me
    Pierce right through me
    Can’t you understand?
    Oh, my little girl
    All I ever wanted
    All I ever needed
    Is here in my arms
    Words are very unnecessary
    They can only do harm
    Vows are spoken
    To be broken
    Feelings are intense
    Words are trivial
    Pleasures remain
    So does the pain
    Words are meaningless
    And forgettable
    All I ever wanted
    All I ever needed
    Is here in my arms
    Words are very unnecessary
    They can only do harm
    All I ever wanted
    All I ever needed
    Is here in my arms
    Words are very unnecessary
    They can only do harm
    All I ever wanted
    All I ever needed
    Is here in my arms
    Words are very unnecessary
    They can only do harm


    Des mots comme la violence
    Brisent le silence
    Font irruption
    Dans mon petit monde
    Me font souffrir
    Me transpercent
    Ne comprends-tu pas ?
    Oh, ma petite fille
    Tout ce que j’ai toujours voulu
    Tout ce dont j’ai toujours eu besoin
    Est ici, dans mes bras
    Les mots sont inutiles
    Ils ne font que du mal
    Les promesses sont faites
    Pour รชtre rompues
    Les sentiments sont intenses
    Les mots sont insignifiants
    Les plaisirs restent
    Tout comme la douleur
    Les mots sont dรฉnuรฉs de sens
    Et oubliables
    Tout ce que j’ai toujours voulu
    Tout ce dont j’ai toujours eu besoin
    Est ici, dans mes bras
    Les mots sont vraiment inutiles
    Ils ne peuvent que faire du mal
    Tout ce que j’ai toujours voulu
    Tout ce dont j’ai toujours eu besoin
    Est ici, dans mes bras
    Les mots sont vraiment inutiles
    Ils ne peuvent que faire du mal
    Tout ce que j’ai toujours voulu
    Tout ce dont j’ai toujours eu besoin
    Est ici, dans mes bras
    Les mots sont vraiment inutiles
    Ils ne peuvent que faire du mal

  • Salzburg 2 – Arcoplexus – Eine Hymne an die Kunst

    Ein Reich ist zerfallen. Ein Thron ist gestรผrzt. Ein Volk ringt in Hunger und Zerrissenheit. Nichts Bestehendes bleibt in alten Kreisen. Und dennoch: aus dem Chaos erhebt sich ein neuer Anfang. Was bleibt, wenn alles andere vergeht? Nicht die Macht. Nicht die Krone. Nicht das Heer. Es bleibt die Kunst. Darum ruft Salzburg: Nicht als Stadt der Vergangenheit, sondern als Symbol der Wiedergeburt. Hier, wo Mozart geboren wurde, soll der Geist Europas zu sich selbst finden. Das Festspielhaus ist nicht bloรŸ ein Bau aus Stein. Es ist ein Ort der Sammlung. Ein Ort der Wandlung. Ein Ort, wo das Volk sich selbst erkennt. Mozart, der รผber den Grenzen stand, Mozart, der das Menschliche zur Musik erhob, er soll die Stimme sein, die uns รผber Not und Trรผmmer hinausfรผhrt. Wir grรผnden keine neue Monarchie, kein Reich der Gewalt, sondern ein Reich des Geistes, das Reich der Kunst. So mรถge Salzburg zur Bรผhne Europas werden โ€“ nicht fรผr den Glanz der Mรคchtigen, sondern fรผr die Wรผrde der Menschheit. Hier soll ein Fest erstehen, das in der dunkelsten Stunde Licht gibt, das den Menschen erhebt, das das Chaos in Harmonie verwandelt. Und dieses Fest trรคgt einen Namen: Mozart.

    Salzburg 2

    Arcoplexus|00:04/03:46

  • Gerechtigkeit

    Strophe I (Bรผchner) Friede den Hรผtten! โ€“ Krieg den Palรคsten! Hรถrt ihr das Stรถhnen der Erde, die Stimmen der Knechte? Das Blut rinnt in Furchen, doch die Herren speisen weiter. ReiรŸt die Masken vom Antlitz, der Gerechtigkeit ihr kaltes, steinernes Gesicht! Refrain (beide, streitend) Gerechtigkeit! โ€“ ein Schwert, das rostet. Gerechtigkeit! โ€“ ein Feuer, das frisst. Zwischen Hรผtte und Palast, zwischen Kohlhaas und dem Fรผrst, wer hรคlt das MaรŸ? Wer bricht den Bann? Strophe II (Kleist) Hรถre, Bรผchner! Ich kenne den Mann, der Recht verlangte โ€“ Michael Kohlhaas, ein Hรคndler von Pferden, so schlicht, so redlich โ€“ und doch in Brand gesetzt von Unrecht. Er griff zur Fackel, weil das Gericht schwieg. Sag mir, Georg, wo endet Recht, wo beginnt die Rache? Strophe III (Bรผchner, antwortend) Kleist, du siehst den Einzelnen brennen, doch ich hรถre das Volk schreien. Nicht ein Mann, ein Heer von Hungernden, nicht ein Pferd, tausend Seelen, und jeder Palast ein Kerker. Kohlhaas ist nicht der Einzelne โ€“ er ist die Saat, die im Zorn aufgeht. Bridge (Disput, wechselnd) Kleist: Recht ohne Gesetz ist Tyrannei. Bรผchner: Gesetz ohne Recht ist Gewalt. Kleist: Der Mensch darf nicht Richter im eigenen Streit sein! Bรผchner: Das Volk ist der Richter, wenn kein anderes Gericht mehr spricht. Refrain (beide, nun vereint im Streitgesang) Gerechtigkeit! โ€“ ein Schwert, das rostet. Gerechtigkeit! โ€“ ein Feuer, das frisst. Zwischen Hรผtte und Palast, zwischen Kohlhaas und dem Fรผrst, das MaรŸ zerbricht โ€“ doch die Glut verlischt nicht. Outro (Bรผchner) Friede den Hรผtten! โ€“ Krieg den Palรคsten! Die Worte sind Pfeile, die Wahrheit ein Donner. Und im Streit der Dichter glรผht ein einziger Ruf: Gerechtigkeit!

  • Dispute over responsibility

    Radio Nice Club presents an extraordinary song by Arcoplexus: in impressive song form, a debate unfolds between four personalities โ€“ doctor Friedrich Pirna, lawyer Jรผrgen Mรผller, peace activist Rainer Braun and musician Jens Fischer Rodrian. The focus is on the topic of responsibility, examined from four very different perspectives. A musical dialogue that inspires reflection.

    This song has been produced in both German and English.

    Radio Nice Club prรคsentiert einen auรŸergewรถhnlichen Song von Arcoplexus: In eindrucksvoller Liedform entfaltet sich ein Streitgesprรคch zwischen vier Persรถnlichkeiten โ€“ dem Arzt Friedrich Pirna, dem Anwalt Jรผrgen Mรผller, dem Friedensaktivisten Rainer Braun und dem Musiker Jens Fischer Rodrian. Im Zentrum steht das Thema Verantwortung, beleuchtet aus vier ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Ein musikalischer Dialog, der zum Nachdenken anregt.

    Dieser Song ist einmal in deutscher und einmal in englischer Sprache produziert.

    Text:

    Es war ein spรคtsommerlicher Abend, als sich vier Mรคnner in einer kleinen, hell erleuchteten Bibliothek trafen. Zwischen Regalen voller Bรผcher, die von Medizin, Recht, Musik und Politik erzรคhlten, begann ein Streitgesprรคch, das weit mehr als nur persรถnliche Positionen spiegelte: Es war ein Mikrokosmos der gegenwรคrtigen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

    Der Arzt Friedrich Pirna ergriff als Erster das Wort. Sein Anliegen war die Gesundheit โ€“ nicht nur des Einzelnen, sondern der gesamten Gesellschaft. Mit kรผhler Prรคzision argumentierte er: โ€žWir dรผrfen den Begriff der Verantwortung nicht verengen. Medizin heiรŸt nicht nur Krankheit zu behandeln, sondern auch die sozialen und psychischen Ursachen zu verstehen. Wer heute schweigt, macht sich mitschuldig an den Krisen von morgen.โ€œ Pirna pochte auf Aufklรคrung und Rationalitรคt, warnte vor populistischen Verkรผrzungen und der Verdrรคngung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    Der Anwalt Jรผrgen Mรผller nickte kaum merklich, setzte jedoch einen Kontrapunkt. Fรผr ihn war das Fundament jeder Debatte das Recht. โ€žWir kรถnnen noch so viele Ideale beschwรถren โ€“ ohne die Sicherung durch Rechtsstaatlichkeit bleibt alles hohl. Jede noch so berechtigte Bewegung droht zu scheitern, wenn sie das Fundament des Rechts nicht achtet. Nur das Recht schรผtzt vor Willkรผr.โ€œ Mรผller erinnerte an die historische Erfahrung, dass Gesellschaften ohne rechtliche Schranken schnell in autoritรคre Versuchungen abgleiten.

    Der Friedensaktivist Rainer Braun lieรŸ sich davon nicht einschรผchtern. Seine Stimme war leidenschaftlich, getragen von Jahrzehnten im Kampf gegen Aufrรผstung und Gewalt. โ€žIhr redet von Regeln und Verantwortung โ€“ ich rede vom nackten รœberleben. Was nรผtzen uns Paragrafen, wenn Raketen in Minuten das Leben von Millionen zerstรถren kรถnnen? Frieden ist die erste Bedingung von allem anderen. Wer ihn nicht aktiv verteidigt, verteidigt gar nichts.โ€œ Braun kritisierte die Machtinteressen der Staaten, die Doppelstandards internationaler Politik und forderte eine radikale Umkehr: weg von militรคrischen Lรถsungen, hin zu Diplomatie und zivilem Widerstand.

    Der Musiker Jens Fischer Rodrian schloss schlieรŸlich den Kreis โ€“ und doch รถffnete er eine andere Dimension. Seine Worte waren weniger Argumente als Bilder, seine Sprache durchzogen von Metaphern. โ€žVielleicht ist unser grรถรŸtes Problem nicht die Gewalt, sondern die Sprachlosigkeit. Musik kann Brรผcken schlagen, wo Logik scheitert. Aber was nรผtzt Kunst, wenn sie sich ins Private zurรผckzieht? Wir brauchen eine Kultur des Widerstands, eine ร„sthetik des Friedens, die Herzen berรผhrt, bevor Kรถpfe รผberzeugt sind.โ€œ Er sah sich als รœbersetzer, als einer, der Gefรผhle politisch sichtbar machen wollte, ohne in Agitation zu verfallen.

    Der Disput wurde heftig, zuweilen persรถnlich. Pirna warf Braun vor, Gefahren der realen Sicherheitslage zu unterschรคtzen. Mรผller erinnerte Rodrian daran, dass Kunst allein keine politischen Institutionen ersetzt. Braun entgegnete, das Recht habe zu oft Kriege legitimiert, und Rodrian wiederum warnte die anderen, nicht nur in abstrakten Formeln zu denken, wรคhrend Menschen bereits an den Rรคndern der Gesellschaft litten.

    Und doch blieb am Ende ein Moment der Einigkeit: Alle vier wussten, dass die Gesellschaft nur dann bestehen kรถnne, wenn Medizin, Recht, Frieden und Kultur nicht gegeneinander, sondern miteinander wirken. Ihre Dispute zeigten die Brรผche unserer Zeit โ€“ aber auch, dass gerade im Streit eine produktive Wahrheit liegt.

Sign In

Register

Reset Password

Please enter your username or email address, you will receive a link to create a new password via email.