These sources deal with the fifth studio album by the rock band Genesis and its cultural and political context. The focus is on the title “Selling England by the Pound”, which plays on the British currency and units of weight to criticise the sell-out of English identity and increasing Americanisation. The texts provide a detailed analysis of the opening track “Dancing with the Moonlit Knight”, which, through its blend of Arthurian legend and modern critique of consumerism, is regarded as a commentary on social decline. In addition, Peter Gabriel’s theatrical live performances and the band’s musical development within the progressive rock genre are examined. Finally, the documents contain references to cultural institutions in Berlin that focus on surrealist art and avant-garde projects.
[Intro] (Stimme mit Hall, fast flüsternd) „Kannst du mir sagen, wo mein Land liegt?“, fragte der Faun. Die Königin lacht nur. „Es liegt bei mir.“ Willkommen im Land von „Vielleicht“. Check das… [Part 1] Der Einhorn-Faun sucht die Heimat in den Augen seiner Lady, Doch die Welt ist grau geworden, alles wirkt wie schattig-shady. Die Königin von „Vielleicht“ hält die Zügel fest in ihrer Hand, Er zahlt den Preis für Träume, doch er kriegt nur leeren Sand. „Die Zeitung kommt zu spät!“, schreit ein Typ aus der Masse, Die Schlagzeile brennt, während er wartet an der Kasse. Der alte Mann ist weg, nur ein Zettel blieb am Ende, „Alter Vater Themse“ – er spülte sich durch die Wände. Er ist ertrunken im System, zwischen Profit und Gier, England wird verkauft nach Gewicht – wir sind alle hier. [Hook] Bürger der Hoffnung, Bürger voll Ruhm, Die Uhr tickt laut, was wirst du tun? Die Zeit vergeht, es ist die Zeit deines Lebens, Doch du suchst den Sinn in den Ruinen vergebens. Wir tanzen hinaus mit dem Ritter im Mondschein, In einer Welt aus Plastik, wir wollen nur frei sein. [Part 2] Ganz ruhig jetzt, setzt euch hin, schluckt die bittere Pille, Eure Wimpey-Träume zerkauen – das ist der Wille. Sie fressen lautlos, verdauen das Land Pfund für Pfund, Ein Land auf dem Teller, ein fetter, gieriger Schlund. Der Junge sagt: „Du bist, was du isst“, also iss gesund, Der Alte sagt: „Trag nur das Beste“, sonst gehst du vor die Hund’. Doch du weißt, was du bist – und es ist dir scheißegal, Dein Gürtel platzt vor Hochmut, eine selbstgemachte Qual. Das ist die Farce, die wir leben, ein Theaterstück aus Schrott, Der Kapitän tanzt voran – unser neuer, falscher Gott. [Bridge] Folge mir! Bis die Gralssonne im Schimmel versinkt. Folge mit! Bis das Gold in deinen Händen nicht mehr klingt. Die Ritter vom Grünen Schild stampfen den Boden platt, Während die Hoffnung in den Gassen langsam Abschied nimmt. [Part 3] Draußen vor dem Saloon sitzt die Dame, alt und schwer, Sie legt die Kreditkarten aus, doch der Beutel ist leer. Sie spielt die Wahrsagerin, zieht die Karten aus dem Dreck, Doch das Blatt ist gezinkt, der Sinn ist längst weg. Jeder spielt für sich allein, keine Einigkeit im Spiel, Wir reden uns runter an der Tafel – ohne Ziel. Du bist die Show, du spielst das Steckenpferd im Kreis, Ich spiel den Narren für einen viel zu hohen Preis. Wir necken den Stier, wir drehen uns rund, Die Welt ist ein Karussell und wir fallen in den Schlund. [Outro] Mach mit beim Tanz, bis das Gold kalt wird… Tanzend mit dem Ritter, im fahlen Licht der Nacht. Die Ritter stampfen… sie rufen… England… verkauft nach Gewicht. (Beat blendet aus mit dem Sound einer tickenden Standuhr).






