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  • The Deconstruction of Deconstruction

    On behalf of the French people, I would like to offer my apologies for having produced French theory (which, in turn, gave birth to the worst of all ideological crap: wokism).

    We gave the world Descartes, Pascal, Tocqueville. And then, in the intellectual ruins of the post-โ€™68 era, we gave the world Foucault, Derrida, Deleuze. Three brilliant men who, in the elegance of our language, forged the ideological weapon that is paralyzing the West today.

    One must understand what they did. Foucault taught that there is no truth, that there are only power relations disguised as knowledge. That science, reason, justice, the medical institution, the school, the prison, sexualityโ€”all are nothing but a staging of domination. Derrida taught that texts have no stable meaning, that every signifier slips, that every reading is a betrayal, that the author is dead and the reader reigns. Deleuze taught that one must prefer the rhizome to the tree, the nomad to the sedentary, desire to the law, becoming to being, difference to identity.

    Taken in isolation, these are debatable theories. But when combined, exported, and popularized, they form a system. And this system is poison.

    Because that is how it happened. These texts, unreadable in France, crossed the Atlantic. The departments at Yale, Berkeley, and Columbia absorbed them in the 1980s. There they found a breeding ground that did not exist here: American Puritanism, its racial guilt, its obsession with identity. French theory married this substrate, and the child of this union is called wokism.

    Judith Butler reads Foucault and invents performative gender. Edward Said reads Foucault and invents academic postcolonialism. Kimberlรฉ Crenshaw inherits the framework and invents intersectionality. At every turn, the matrix is French: there is no truth, there is only power, so every hierarchy is suspect, every institution oppressive, every norm violence, every identity constructed and therefore negotiable, every majority guilty.

    Thus, three Parisian philosophers, who likely never imagined its practical consequences, have provided the code of exploitation for an entire generation of activists, university bureaucrats, HR professionals, journalists, and lawmakers. Thus, we have ended up with a civilization that no longer knows whether a woman is a woman, whether her own history deserves to be defended, whether merit exists, whether truth differs from opinion.

    Itโ€™s bullshit for one simple reason, and we need to say so plainly. A civilization rests on three pillars: the belief that there is a truth accessible to reason, the belief that there is a good distinct from evil, the belief that there is a heritage that must be passed on. French theory has set out to destroy all three. Not out of malice. Out of intellectual play, out of a fascination with suspicion, out of hatred for the bourgeoisie that nurtured it. But the result is there. An entire generation has learned to deconstruct and never to build. An entire generation knows how to suspect and no longer how to admire. An entire generation sees power everywhere and beauty nowhere.

    I apologize because we French bear a special responsibility. It is our language, our universities, our publishing houses, and our prestige that have given this nihilism its stylish packaging. Without the legitimacy of the Sorbonne and Vincennes, these ideas would never have crossed the ocean. We have exported doubt, just as others export weapons.

    What is now being built in Silicon Valley, in the AI labs, in the startups, in the workshops, in all the places where people still make things instead of deconstructing themโ€”that is the answer. A civilization is rebuilt by its builders, not by its commentators. By those who believe that truth exists and is worth dedicating oneself to. By those who embrace a hierarchy of the beautiful, the true, and the good, and are not ashamed to pass it on.

    So: I apologize. And letโ€™s get to work.

    Brivael Le Pogam


    in deutsch:

    Version 1:

    Heute dekonstruiere ich die Dekonstruktion. Die Dekonstruktion ist der effektivste jemals gegen eine Zivilisation erdachte geistige Virus. Sie wurde in Frankreich zwischen 1966 und 1980 von drei Mรคnnern hergestellt: Foucault, Derrida, Deleuze. Sie wurde in die USA exportiert, mit dem amerikanischen Rassismuspuritanismus hybridisiert und kam dreiรŸig Jahre spรคter unter dem Namen Wokismus zurรผck, um den gesamten Westen zu lรคhmen. So funktioniert sie, und deswegen muss man sie zerstรถren. Die These ist einfach. Jede Wahrheit ist nichts als ein verkleidetes Machtverhรคltnis. Jeder heilige Text, jedes Gesetz, jede Wissenschaft, jede Norm, jede Hierarchie, jede Identitรคt, jede Institution verbirgt in Wirklichkeit eine Herrschaft. Dekonstruieren heiรŸt, die Gewaltverhรคltnisse unter dem Anstrich des Wahren aufzuzeigen. Es heiรŸt, die Maske herunterzureiรŸen. Es heiรŸt โ€žentlarvenโ€œ. So formuliert, wirkt es harmlos. Sogar nรผtzlich. Wer mag nicht ein bisschen kritischen Geist? Die Falle ist hier. Die Dekonstruktion gibt sich als Methode aus. In Wirklichkeit ist sie eine Ontologie. Sie sagt nicht nur โ€žfragen wir die Normen ausโ€œ, sie sagt โ€žes gibt *nur* Machtverhรคltnisseโ€œ. Der Unterschied ist zivilisatorisch. Eine Gesellschaft, die ihre Normen befragt, bleibt stehen. Eine Gesellschaft, die glaubt, dass ihre Normen *nichts anderes* sind als Herrschaft, bricht zusammen. Weil sie nichts mehr verteidigen kann. Keine Grenze mehr, kein Gesetz mehr, keine Wissenschaft mehr, keine Sprache mehr, keine Geschichte mehr, keine Biologie mehr, keine Familie mehr. Alles wird verdรคchtig. Alles wird verhandelbar. Alles wird โ€žkonstruiert, also dekonstruierbarโ€œ. Das ist der erste Grund, warum es ein Virus ist. Es repliziert sich selbst. Sobald es injiziert ist, verwandelt es alles, was es berรผhrt, in ein Ziel. Die Wissenschaft ist patriarchal, also dekonstruieren wir sie. Die Sprache ist kolonial, also erfinden wir sie neu. Die Meritokratie ist rassistisch, also schaffen wir sie ab. Das Geschlecht ist eine Konstruktion, also wรคhlen wir es aus. Es gibt keinen Fels mehr. Alles ist Sand. Zweiter Grund. Das Virus ist *unwiderlegbar*. Wenn du eine Norm verteidigst, bist du der Unterdrรผcker. Wenn du leugnest, Unterdrรผcker zu sein, ist das der Beweis fรผr dein unbewusstes Privileg. Wenn du Fakten zitierst, sind deine Fakten von der Macht kontaminiert, die sie produziert hat. Wenn du die Vernunft zitierst, ist die Vernunft selbst weiรŸ, mรคnnlich, westlich. Es gibt keinen Ausweg. Das System ist so konzipiert, dass jede Einwirkung von vornherein unannehmbar ist. Das ist exakt die Struktur einer Sekte. Und das ist exakt das, was sich seit zwanzig Jahren in den Universitรคten, Personalabteilungen, Medien, Verwaltungen, Aufsichtsrรคten eingenistet hat. Dritter Grund. Das Virus widerlegt sich selbst, zerstรถrt sich aber nicht. Wenn jede Wahrheit Macht ist, dann ist der Satz โ€žjede Wahrheit ist Machtโ€œ selbst Macht, also wertlos. Logisch beiรŸt sich die Dekonstruktion schon im ersten Satz in den Schwanz. Aber das ist ihr egal. Weil sie nie Kohรคrenz gesucht hat. Sie sucht politische Wirksamkeit. Und ihre politische Wirksamkeit ist enorm. Sie entwaffnet ihre Feinde und bewaffnet ihre Militanten. Sie lรคhmt den Verteidiger und befreit den Angreifer. Es ist eine perfekte asymmetrische Waffe. Vierter Grund. Das Virus produziert geminderte Menschen. Eine ganze Generation hat gelernt zu dekonstruieren und nie, zu bauen. Sie weiรŸ zu misstrauen, nie zu bewundern. Sie sieht Macht รผberall und Schรถnheit nirgends. Sie kann tausend Seiten รผber den unterdrรผckerischen Charakter Shakespeares produzieren und null Zeilen schreiben, die in hundert Jahren lesenswert sind. Sie hat kritische Intelligenz mit kritischer Pose verwechselt. Sie ist von Konstruktion her steril. Ein Geist, der mit Dekonstruktion genรคhrt wird, ist ein Geist, der nichts mehr aufbauen weiรŸ. Fรผnfter Grund, der schwerwiegendste. Eine Zivilisation steht auf drei Sรคulen. Der Glaube, dass eine Wahrheit der Vernunft zugรคnglich ist. Der Glaube, dass ein Gut vom Bรถsen zu unterscheiden ist. Der Glaube, dass ein Erbe es verdient, weitergegeben zu werden. Die Dekonstruktion hat methodisch alle drei gesprengt. Nicht aus Bosheit. Aus intellektuellem Spiel, aus Faszination fรผr das Misstrauen, aus Hass auf die Bourgeoisie, die ihre Propheten genรคhrt hat. Aber das Ergebnis ist da. Eine Zivilisation, die nicht mehr an ihre Wahrheit, ihr Gut oder ihr Erbe glaubt, verteidigt sich nicht. Sie entschuldigt sich, wรคhrend sie auf das Ende wartet. Das haben wir gemacht. Das muss man benennen. Die gute Nachricht ist, dass ein geistiges Virus nur รผberlebt, solange man ihm die Autoritรคt der Rede einrรคumt. Es stirbt, sobald man aufhรถrt, sein Spiel zu spielen. Sobald man ruhig wieder behauptet, dass es eine Wahrheit gibt, ein Schรถnes, ein Gutes, ein Erbe. Sobald man aufhรถrt, den Dekonstrukteuren fรผr den Bau zu gestatten. Sobald man wieder macht. Sobald man weitergibt. Sobald man schafft. Die Baumeister haben immer das letzte Wort gegenรผber den Kommentatoren. Immer. Weil am Ende das Besteht bleibt, und nichts von dem, was dekonstruiert wurde. Also dekonstruiere ich heute die Dekonstruktion. Und morgen baue ich.

    Brivael Le Pogam

    Version 2:

    Die Dekonstruktion der Dekokonstruktion

    Ich mรถchte im Namen der Franzosen meine Entschuldigungen anbieten dafรผr, die Franzรถsische Theorie hervorgebracht zu haben (die wiederum die schlimmste aller ideologischen ScheiรŸe geboren hat: den Wokismus). Wir haben der Welt Descartes, Pascal, Tocqueville geschenkt. Und dann, in den intellektuellen Trรผmmern des Nach-68, haben wir Foucault, Derrida, Deleuze geschenkt. Drei brillante Mรคnner, die in der Eleganz unserer Sprache die ideologische Waffe geschmiedet haben, die heute den Westen lรคhmt. Man muss verstehen, was sie getan haben. Foucault hat gelehrt, dass es keine Wahrheit gibt, dass es nur Machtverhรคltnisse gibt, die als Wissen verkleidet sind. Dass die Wissenschaft, die Vernunft, die Gerechtigkeit, die medizinische Institution, die Schule, das Gefรคngnis, die Sexualitรคt โ€“ alles nichts anderes ist als eine Inszenierung der Herrschaft. Derrida hat gelehrt, dass Texte keinen stabilen Sinn haben, dass jedes Signifikant gleitet, dass jede Lesart ein Verrat ist, dass der Autor tot ist und der Leser herrscht. Deleuze hat gelehrt, dass man das Rhizom dem Baum vorziehen muss, den Nomaden dem Sesshaften, das Begehren dem Gesetz, das Werden dem Sein, die Differenz der Identitรคt. Isoliert genommen sind das diskutierbare Thesen. Kombiniert, exportiert, popularisiert, bilden sie ein System. Und dieses System ist ein Gift. Denn so ist es passiert. Diese Texte, in Frankreich unlesbar, haben den Atlantik รผberquert. Die Abteilungen von Yale, Berkeley, Columbia haben sie in den 80er Jahren aufgesogen. Dort fanden sie einen Nรคhrboden, der bei uns nicht existierte: den amerikanischen Puritanismus, seine rassische Schuld, seine identitรคre Obsession. Die Franzรถsische Theorie hat sich mit diesem Substrat vermรคhlt, und das Kind dieser Ehe heiรŸt Wokismus. Judith Butler liest Foucault und erfindet das performative Geschlecht. Edward Said liest Foucault und erfindet den akademischen Postkolonialismus. Kimberlรฉ Crenshaw erbt den Rahmen und erfindet die Intersektionalitรคt. Auf jedem Schritt ist die Matrix franzรถsisch: Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur Macht, also ist jede Hierarchie verdรคchtig, jede Institution unterdrรผckend, jede Norm Gewalt, jede Identitรคt konstruiert und daher verhandelbar, jede Mehrheit schuldig. So haben drei pariser Philosophen, die ihre praktischen Konsequenzen wahrscheinlich nie vorgestellt haben, den Exploitationscode fรผr eine ganze Generation von Aktivisten, Universitรคtsbรผrokraten, Personalern, Journalisten, Gesetzgebern geliefert. So hat man eine Zivilisation bekommen, die nicht mehr weiรŸ, ob eine Frau eine Frau ist, ob ihre eigene Geschichte es verdient, verteidigt zu werden, ob Verdienst existiert, ob Wahrheit sich von Meinung unterscheidet. Es ist ScheiรŸe aus einem einfachen Grund, und man muss das ruhig sagen. Eine Zivilisation steht auf drei Sรคulen: dem Glauben, dass es eine der Vernunft zugรคngliche Wahrheit gibt, dem Glauben, dass es ein Gut gibt, das vom Bรถsen unterschieden ist, dem Glauben, dass es ein Erbe gibt, das weitergegeben werden muss. Die Franzรถsische Theorie hat sich vorgenommen, alle drei zu sprengen. Nicht aus Bosheit. Aus intellektuellem Spiel, aus Faszination fรผr den Verdacht, aus Hass auf die Bourgeoisie, die sie genรคhrt hat. Aber das Ergebnis ist da. Eine ganze Generation hat gelernt zu dekonstruieren und nie, zu bauen. Eine ganze Generation weiรŸ zu verdรคchtigen und nicht mehr zu bewundern. Eine ganze Generation sieht Macht รผberall und Schรถnheit nirgends. Ich entschuldige mich, weil wir Franzosen eine besondere Verantwortung tragen. Es ist unsere Sprache, unsere Universitรคten, unsere Verlage, unser Prestige, das diesem Nihilismus seinen schicken Verpackung gegeben hat. Ohne die Legitimitรคt der Sorbonne und von Vincennes hรคtten diese Ideen nie den Ozean รผberquert. Wir haben den Zweifel exportiert, wie andere Waffen exportieren. Was jetzt in Silicon Valley gebaut wird, in den KI-Labors, in den Startups, in den Werkstรคtten, in all den Orten, wo Menschen noch Dinge herstellen, statt sie zu dekonstruieren, das ist die Antwort. Eine Zivilisation wird von den Baumeistern wiederaufgebaut, nicht von den Kommentatoren. Von denen, die glauben, dass Wahrheit existiert und es wert ist, sich ihr zu widmen. Von denen, die eine Hierarchie des Schรถnen, des Wahren, des Guten annehmen und keine Scham haben, sie weiterzugeben. Also: Entschuldigung. Und an die Arbeit.

    Brivael Le Pogam

  • Card Game “Provence & Cรดte d’Azur”

    About the cards

    Provence and the Cรดte dโ€™Azur are more than just landscapes. They are the setting for empires, religious wars, artistic revolutions, and economic upheavals.

    It was here that Napoleon Bonaparte marched back to Paris. It was here that Pablo Picassoโ€™s colors and Vincent van Goghโ€™s art took shape. It was here, in Avignon, that popes reshaped the power structure of Europe.

    But behind the beauty of the Riviera lies another story:
    plague epidemics, pirates, secret smuggling routes, and forgotten fortresses.

    “PROVENCE AND THE Cร”TE D’AZUR HISTORICA” brings this world to life as a strategic card gameโ€”playable, collectible, and historically immersive.

    Not as a textbook.
    But as a clash between history and play.

    Cliff Palace, Colorado

    About Us

    Grasse is a city in the Alpes-Maritimes department in southern France. It is considered the world capital of perfume and is located about 15 km north of Cannes on the slopes of the Cรดte dโ€™Azur. It is known for its historic old town and its centuries-old tradition of perfume-making.

    Key Facts

    UNESCO Status: Intangible Cultural Heritage (2018, Art of Perfumery)

    Region: Provence-Alpes-Cรดte dโ€™Azur

    Population: approx. 50,000 (2021)

    Founded: in the Middle Ages

    Economy: Perfume industry, tourism, agriculture

    Grasse - the City of Perfume

    About Us

    Marseille is a city in the Bouches-du-Rhรดne department in southern France. It is the second-largest city in France and the countryโ€™s oldest city, located on the Mediterranean coast in the Provence-Alpes-Cรดte dโ€™Azur region. It is known for its historic Old Port, multicultural atmosphere, and important role as a major maritime hub.

    Key Facts

    UNESCO Status: Part of the โ€œMarseille, European Capital of Cultureโ€ legacy (2013)

    Region: Provence-Alpes-Cรดte dโ€™Azur

    Population: approx. 870,000 (2021)

    Founded: around 600 BC by Greek settlers from Phocaea

    Economy: Port and shipping industry, tourism, trade, culture, fisheries

    Kartenset: โ€žGeschichte der Provence โ€“ 2000 Jahre im Sรผden Frankreichsโ€œ

    Kategorie 1: Antike / Rรถmerzeit (1โ€“10)

    1. Grรผndung von Massalia (heutiges Marseille) durch Griechen (ca. 600 v. Chr.)
    2. Ausbau von Aquรคdukten in der Region Provence
    3. Bau des rรถmischen Amphitheaters in Arles
    4. Grรผndung von Nemausus (heutiges Nรฎmes)
    5. Via Aurelia โ€“ rรถmische HandelsstraรŸe entlang der Kรผste
    6. Rรถmische Weinproduktion in der Provence
    7. Triumphbogen von Orange
    8. Integration der Region in die rรถmische Provinz Gallia Narbonensis
    9. Entwicklung von rรถmischen Thermen in Aix
    10. Christianisierung der Stรคdte im 4. Jahrhundert

    Kategorie 2: Mittelalter (11โ€“20)

    1. Grรผndung des Herzogtums Provence
    2. Bau der Festung von Les Baux-de-Provence
    3. Papsttum in Avignon (1309โ€“1377)
    4. Bau des Papstpalasts in Avignon
    5. Pestepidemien im 14. Jahrhundert
    6. Handelsmacht Marseille im Mittelalter
    7. Kreuzzรผge und Beteiligung provenzalischer Ritter
    8. Entwicklung romanischer Kirchenarchitektur
    9. Konflikte zwischen Provence und franzรถsischer Krone
    10. Aufstieg der Grafen von Provence

    Kategorie 3: Renaissance & Frรผhe Neuzeit (21โ€“30)

    1. Integration der Provence in das Kรถnigreich Frankreich (1481)
    2. Entwicklung von Aix als Verwaltungssitz
    3. Bau reprรคsentativer Stadtpalรคste in Aix-en-Provence
    4. Seiden- und Textilhandel in Marseille
    5. Einfluss italienischer Renaissance auf Architektur
    6. Ausbau der Hafenwirtschaft
    7. Religionskriege in Sรผdfrankreich
    8. Kรผnstlerische Blรผte in Aix
    9. Entwicklung lokaler Mรคrkte (marchรฉs provenรงaux)
    10. Einfรผhrung moderner Steuerverwaltung

    Kategorie 4: Franzรถsische Revolution (31โ€“40)

    1. Revolutionรคre Unruhen in Marseille
    2. Bildung von lokalen Jakobiner-Clubs
    3. Abschaffung der Feudalrechte in der Provence
    4. Umbenennung von Kirchen und รถffentlichen Plรคtzen
    5. Beteiligung provenzalischer Truppen an Revolutionskriegen
    6. Widerstand royalistischer Gruppen
    7. Hinrichtungen wรคhrend der Terrorphase
    8. Neue Verwaltungsstruktur (Dรฉpartements)
    9. Aufstieg der Nationalgarde in Sรผdfrankreich
    10. Marseille als Zentrum revolutionรคrer Lieder (โ€žLa Marseillaiseโ€œ)

    Kategorie 5: 19. Jahrhundert / Industrialisierung (41โ€“50)

    1. Ausbau des Hafens von Marseille
    2. Eisenbahnverbindung Parisโ€“Marseille
    3. Industrialisierung der Kรผstenregion
    4. Wachstum der Weinwirtschaft
    5. Urbanisierung von Aix und Marseille
    6. Kolonialhandel รผber Marseille
    7. Entwicklung der Lavendelindustrie
    8. Hafenarbeit und Migration
    9. Bau moderner Boulevards
    10. Erste touristische Reisen an die Cรดte dโ€™Azur

    Kategorie 6: Kunst & Kultur (51โ€“60)

    1. Paul Cรฉzanne in Aix-en-Provence
    2. Vincent van Gogh in Arles
    3. Entwicklung der provenzalischen Malerei
    4. Grรผndung von Kunstakademien in der Region
    5. Einfluss des Lichts der Provence auf Impressionismus
    6. Literatur von Frรฉdรฉric Mistral (Provenzalische Sprache)
    7. Opern- und Theaterkultur in Marseille
    8. Entstehung lokaler Volksfeste
    9. Entwicklung der Lavendel-Ikonografie
    10. Kรผnstlerkolonien in Sรผdfrankreich

    Kategorie 7: 20. Jahrhundert & Kriegszeit (61โ€“70)

    1. Marseille im Ersten Weltkrieg als Hafen fรผr Truppen
    2. Widerstand in der Provence im Zweiten Weltkrieg
    3. Besetzung Sรผdfrankreichs durch Deutschland (1942)
    4. Rรฉsistance in den Alpen und Provence
    5. Befreiung von Marseille 1944
    6. Wiederaufbau nach dem Krieg
    7. Migration aus Nordafrika nach Marseille
    8. Wirtschaftlicher Aufschwung der Nachkriegszeit
    9. Entwicklung des Tourismus an der Cรดte dโ€™Azur
    10. Filmindustrie in Cannes und Umgebung

    Kategorie 8: Moderne Provence & Cรดte dโ€™Azur (71โ€“80)

    1. Entwicklung von Cannes als Filmstadt
    2. Internationalisierung von Marseille als Hafenmetropole
    3. Tourismusboom an der Riviera
    4. Grรผndung des Filmfestivals von Cannes
    5. Ausbau der Autobahnen und Flughรคfen
    6. Schutz von Naturparks (Calanques)
    7. Luxustourismus in der Cรดte dโ€™Azur
    8. Integration europรคischer Kulturprojekte
    9. Wein- und Kulinarik-Tourismus
    10. Moderne Identitรคt der Provence als Kultur- und Reiseziel

  • The French Era in the Rhineland and Prussia

    Dieser Podcast von Klaus Kampe und Radio-Nice.Club dokumentiert die ร„ra der napoleonischen Herrschaft in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf der sogenannten โ€žFranzosenzeitโ€œ zwischen 1794 und 1815 liegt. Das Material beleuchtet den tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel im Rheinland, der durch die Einfรผhrung des Code Napolรฉon, die Sรคkularisation und moderne Verwaltungsstrukturen ausgelรถst wurde. Ein weiterer zentraler Aspekt sind die militรคrischen Ereignisse von 1806, insbesondere der triumphale Einzug Napoleons in Berlin sowie die damit verbundenen preuรŸischen Niederlagen. Augenzeugenberichte und Chroniken schildern eindringlich die Belastungen durch Plรผnderungen, Einquartierungen und die allgemeine Not der Zivilbevรถlkerung in Stรคdten wie Templin. Insgesamt vermitteln die Texte ein facettenreiches Bild dieser Epoche, die zwischen modernem Aufbruch und der harten Realitรคt einer fremden Militรคrbesatzung schwankte. Die Zusammenstellung verbindet dabei offizielle historische Einordnungen mit persรถnlichen Schicksalen und lokalen Anekdoten aus der Zeit des Zusammenbruchs des alten PreuรŸens.

    Wie erlebten die Bรผrger in Templin und Berlin die Besatzung?

    Die Besatzungszeit nach 1806 wurde von den Bรผrgern in Berlin und Templin als eine Phase tiefer Verunsicherung, wirtschaftlicher Ausbeutung und massiver Belastungen durch Einquartierungen erlebt, wobei sich die stรคdtische Atmosphรคre in Berlin deutlich von der existenziellen Not in der kleineren Stadt Templin unterschied.

    Erlebnisse in Berlin: Zwischen Prunk und Plรผnderung

    In der preuรŸischen Hauptstadt Berlin begann die Besatzung mit dem feierlichen Einzug Napoleons am 27. Oktober 1806.

    • Widersprรผchliche Eindrรผcke: Wรคhrend offizielle franzรถsische Berichte von jubelnden Mengen sprachen, schilderten Augenzeugen die Stadt zunรคchst als โ€žstille und dรผstereโ€œ Kulisse mit geschlossenen Lรคden. Dennoch wandelte sich das Bild schnell; Berlin wirkte zeitweise wie ein โ€žkleines Parisโ€œ, in dem das gesellschaftliche Leben trotz der Besatzung weiterging.
    • Wirtschaftliche Ausbeutung: Die Bรผrger hatten enorme Lasten zu tragen. Berlin allein musste eine Kontribution von 10 Millionen Frank aufbringen. Hinzu kamen Zwangsanleihen, die Kosten fรผr die Versorgung der Armee und die Bรผrokratie der Militรคrverwaltung.
    • Kulturelle Begegnungen: Der Kammerdiener Tamanti, der Napoleon im Stadtschloss bediente, beschrieb den Kaiser als gebildeten und kultivierten Fรผrsten, was im Kontrast zu seinem Ruf als rรผcksichtsloser Ausbeuter stand. Aus dieser Zeit stammt auch die Berliner Warnung vor โ€žFisimatentenโ€œ: Eltern warnten ihre Tรถchter davor, der Einladung franzรถsischer Offiziere in deren Zelte (โ€žVisit ma tenteโ€œ) zu folgen.
    • Kunstraub: Ein bleibendes Symbol der Demรผtigung war der Abtransport der Quadriga vom Brandenburger Tor im Dezember 1806.

    Erlebnisse in Templin: Existenzkampf und Ruin

    In Templin war die Besatzung von weit chaotischeren und hรคrteren Zustรคnden geprรคgt, da die kleine Stadt direkt an einer wichtigen Marschroute lag.

    • Systematische Plรผnderungen: Bereits beim Einmarsch kam es zu massiven Raubzรผgen. Hรคuser, Mรผhlen und Keller wurden leergerรคumt; die Soldaten stahlen Vieh, Bargeld, Wรคsche und sogar Kupfergerรคte [243โ€“246]. Der Mรผller von Templin wurde stundenlang gemartert, als er sich den Soldaten entgegenstellte.
    • Massive Einquartierung: Die Belastung war immens. In einem Zeitraum von nur vier Wochen zogen รผber 250.000 Soldaten durch die Stadt, die damals nur etwa 2.000 Einwohner hatte. In den Bรผrgerhรคusern wurden oft 20 bis 120 Mann gleichzeitig untergebracht, was die Vorrรคte der Bewohner vรถllig erschรถpfte.
    • Zerstรถrung der Lebensgrundlagen: Um die hohen Kontributionen und die โ€žLagersteuerโ€œ bezahlen zu kรถnnen, sah sich die Stadt gezwungen, ihre Buchenwรคlder (das Buchholz und die Ahrensnestsche Heide) komplett abzuholzen und das Holz zu verkaufen.
    • Hunger und Seuchen: Die Not gipfelte darin, dass Bรผrger Hunger litten und sich von Kartoffelschalen ernรคhrten. In der Folge brachen Seuchen wie Ruhr, Scharlach und das โ€žNervenfieberโ€œ aus. Die psychische Belastung war so hoch, dass Fรคlle von Wahnsinn und Suizid รผberliefert sind.

    Ein bemerkenswertes Detail aus Templin ist die Tat des jรผdischen Schulmeisters Jacob Abraham, der spontan 20 Carolinen aus eigener Tasche zahlte, um eine drohende Forderung der Franzosen an den Magistrat abzuwenden. Trotz der Hรคrte blieb in Templin spรคter der Spruch in Erinnerung, dass der Franzose als Feind โ€ždoch viel besserโ€œ gewesen sei als der Russe (der 1813 kam) als Freund, da die franzรถsische Armee zumindest eine gewisse Manneszucht wahrte.Wie erlebten die Bรผrger in Templin und Berlin die Besatzung?

    Die Besatzungszeit nach 1806 wurde von den Bรผrgern in Berlin und Templin als eine Phase tiefer Verunsicherung, wirtschaftlicher Ausbeutung und massiver Belastungen durch Einquartierungen erlebt, wobei sich die stรคdtische Atmosphรคre in Berlin deutlich von der existenziellen Not in der kleineren Stadt Templin unterschied.

    Erlebnisse in Berlin: Zwischen Prunk und Plรผnderung

    In der preuรŸischen Hauptstadt Berlin begann die Besatzung mit dem feierlichen Einzug Napoleons am 27. Oktober 1806.

    • Widersprรผchliche Eindrรผcke: Wรคhrend offizielle franzรถsische Berichte von jubelnden Mengen sprachen, schilderten Augenzeugen die Stadt zunรคchst als โ€žstille und dรผstereโ€œ Kulisse mit geschlossenen Lรคden. Dennoch wandelte sich das Bild schnell; Berlin wirkte zeitweise wie ein โ€žkleines Parisโ€œ, in dem das gesellschaftliche Leben trotz der Besatzung weiterging.
    • Wirtschaftliche Ausbeutung: Die Bรผrger hatten enorme Lasten zu tragen. Berlin allein musste eine Kontribution von 10 Millionen Frank aufbringen. Hinzu kamen Zwangsanleihen, die Kosten fรผr die Versorgung der Armee und die Bรผrokratie der Militรคrverwaltung.
    • Kulturelle Begegnungen: Der Kammerdiener Tamanti, der Napoleon im Stadtschloss bediente, beschrieb den Kaiser als gebildeten und kultivierten Fรผrsten, was im Kontrast zu seinem Ruf als rรผcksichtsloser Ausbeuter stand. Aus dieser Zeit stammt auch die Berliner Warnung vor โ€žFisimatentenโ€œ: Eltern warnten ihre Tรถchter davor, der Einladung franzรถsischer Offiziere in deren Zelte (โ€žVisit ma tenteโ€œ) zu folgen.
    • Kunstraub: Ein bleibendes Symbol der Demรผtigung war der Abtransport der Quadriga vom Brandenburger Tor im Dezember 1806.

    Erlebnisse in Templin: Existenzkampf und Ruin

    In Templin war die Besatzung von weit chaotischeren und hรคrteren Zustรคnden geprรคgt, da die kleine Stadt direkt an einer wichtigen Marschroute lag.

    • Systematische Plรผnderungen: Bereits beim Einmarsch kam es zu massiven Raubzรผgen. Hรคuser, Mรผhlen und Keller wurden leergerรคumt; die Soldaten stahlen Vieh, Bargeld, Wรคsche und sogar Kupfergerรคte [243โ€“246]. Der Mรผller von Templin wurde stundenlang gemartert, als er sich den Soldaten entgegenstellte.
    • Massive Einquartierung: Die Belastung war immens. In einem Zeitraum von nur vier Wochen zogen รผber 250.000 Soldaten durch die Stadt, die damals nur etwa 2.000 Einwohner hatte. In den Bรผrgerhรคusern wurden oft 20 bis 120 Mann gleichzeitig untergebracht, was die Vorrรคte der Bewohner vรถllig erschรถpfte.
    • Zerstรถrung der Lebensgrundlagen: Um die hohen Kontributionen und die โ€žLagersteuerโ€œ bezahlen zu kรถnnen, sah sich die Stadt gezwungen, ihre Buchenwรคlder (das Buchholz und die Ahrensnestsche Heide) komplett abzuholzen und das Holz zu verkaufen.
    • Hunger und Seuchen: Die Not gipfelte darin, dass Bรผrger Hunger litten und sich von Kartoffelschalen ernรคhrten. In der Folge brachen Seuchen wie Ruhr, Scharlach und das โ€žNervenfieberโ€œ aus. Die psychische Belastung war so hoch, dass Fรคlle von Wahnsinn und Suizid รผberliefert sind.

    Ein bemerkenswertes Detail aus Templin ist die Tat des jรผdischen Schulmeisters Jacob Abraham, der spontan 20 Carolinen aus eigener Tasche zahlte, um eine drohende Forderung der Franzosen an den Magistrat abzuwenden. Trotz der Hรคrte blieb in Templin spรคter der Spruch in Erinnerung, dass der Franzose als Feind โ€ždoch viel besserโ€œ gewesen sei als der Russe (der 1813 kam) als Freund, da die franzรถsische Armee zumindest eine gewisse Manneszucht wahrte.

    KK

  • Culture, Support, and Participation

    This article by Radio-Nice.Club explores the concept of co-creation and active citizen participation in the fields of sustainability research and European cultural policy. A central focus is on engaged scholarship, which seeks to integrate social change and social inclusion directly into the research process through transformative methods such as co-creation. In parallel, the second text analyzes the historical development of the European Capitals of Culture, where participation has evolved from mere consultation to a deeper involvement of civil society. Both texts emphasize that participatory approaches are crucial for strengthening democratic legitimacy and making alternative ways of life visible in local communities. Despite the positive potential, the authors warn against instrumental use and institutional power imbalances that can hinder genuine co-creation. Ultimately, the sources advocate for research and cultural planning that views people not merely as objects, but as active co-creators of their environment.

    CO-Kreativitรคt jenseits der Schlagworte
    Innovation - Social Network
  • Mythology is not arbitrary fiction

    but a necessary process of consciousness.

    โ€” Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

    In this sense, myth is neither a relic of pre-modern naivety nor merely a product of collective imagination that disappears with the progress of reason. Rather, it points to a deeper structure of consciousness itself. It does not arise from arbitrariness, but rather where thought reaches its limits. Any political analysis that ignores this symbolic dimension remains necessarily incomplete.

    For, as Ernst Cassirer puts it, โ€œhuman beings live not only in a physical world, but also in a symbolic one.โ€ Political reality is not limited to institutions, procedures, or interests, but is equally constituted by images, symbols, and narratives that give it meaning in the first place. The state is founded not solely on laws, but on the meaning attributed to it; community arises not only from interests, but from shared ideas; and history functions not as a mere sequence of facts, but as a narratable, credible form.

    In this sense, myth appears not as an addition to politics, but as one of its prerequisites. It does not merely explain the world, but shapes it: it determines who โ€œweโ€ are and who โ€œthe othersโ€ are; it marks the boundaries of the possible and the legitimate. It operates not on the level of truth, but on that of the acceptableโ€”it does not convince, it frames.

    Yet this symbolic order is less a response to the world than a relief from it. This is where Hans Blumenbergโ€™s insight takes on particular significance: โ€œMyth is a way of dealing with the uncertainty of the world.โ€ Myth does not explainโ€”it makes the inexplicable bearable. It does not resolve contradictions, but rather gives them a form that remains livable. This is precisely where its political efficacy lies: it does not end conflicts, but makes them manageable.

    Politics thus appears not as the antithesis of myth, but as a field that can scarcely do without it. It operates on premises that cannot be fully justified rationally, and at the same time draws on symbolic forms to create a sense of obligation and make this appear self-evident.

    The crucial question is therefore not whether myth can be overcome, but rather: Who shapes itโ€”and in what form reality is redesigned through it.

  • Mediterranean Art & Book Fair

    Berlin x Riviera Exhibition

    BERLIN x RIVIERA

    A new curated festival for contemporary art, print and independent publishing.

    From Berlin to the Mediterranean โ€” 3 days of exhibitions, talks and live production inside a historic fortress in Villefranche-sur-Mer.

    Applications opening soon.

    berlinxriviera #artfestival #printmaking #contemporaryart

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    About the event

    A fortress above the sea.
    A space for artists, books and ideas.

    Villefranche-sur-Mer

    BERLIN x RIVIERA โ€“ Art & Print Festival

    #artistresidency #artfair #mediterraneanart

    Cliff Palace, Colorado

    We are inviting artists, designers, book makers and independent publishers from Berlin, Villefranche and beyond.

    BERLIN x RIVIERA

    Apply now.

    #opencall #artopportunity #printmaking

    The Stories Podcast is sponsored by EXLIBRIS-INSEL

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    BERLIN x RIVIERA โ€“ Art & Print Festival

    Internationales Kulturprojekt | Deutschland โ€“ Frankreich


    ๐ŸŽฏ PROJEKTรœBERSICHT

    BERLIN x RIVIERA ist ein kuratiertes, internationales Kunst- und Kulturfestival, das zeitgenรถssische Kรผnstlerinnen und Kรผnstler aus Berlin mit der Kunst- und Kulturszene Sรผdfrankreichs verbindet.

    Im Zentrum stehen:

    • zeitgenรถssische Kunst
    • Grafikdesign
    • Buchkunst und unabhรคngige Publikationen
    • experimentelle Druck- und Editionspraktiken

    Das Festival versteht sich als Plattform fรผr kulturellen Austausch, kรผnstlerische Produktion und internationale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich.


    ๐ŸŒ KULTURELLE ZIELSETZUNG

    Ziel des Projekts ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur deutsch-franzรถsischen Kulturbeziehung zu leisten und die internationale Sichtbarkeit der Berliner Kunst- und Designszene zu stรคrken.

    Das Festival schafft einen Raum, in dem kรผnstlerische Positionen aus beiden Lรคndern in einen direkten Dialog treten โ€“ sowohl auf institutioneller als auch auf kรผnstlerischer Ebene.

    Besonderer Fokus liegt auf:

    • kultureller Vermittlung zwischen Szenen
    • Fรถrderung unabhรคngiger kรผnstlerischer Produktion
    • Stรคrkung von Netzwerken zwischen Berlin und Sรผdfrankreich

    ๐Ÿ›๏ธ FORMAT & DURCHFรœHRUNG

    Das Festival ist als dreitรคgiges, kuratiertes Kulturformat konzipiert und umfasst:

    • Ausstellung mit ca. 25โ€“35 ausgewรคhlten Kรผnstlerinnen und Kรผnstlern
    • Live-Formate (Druck, Buchkunst, kรผnstlerische Produktion)
    • Artist Talks und diskursive Formate
    • Workshops und รถffentliche Vermittlungsangebote
    • begleitendes Abend- und Netzwerkprogramm

    Als Veranstaltungsort ist die historische Zitadelle von Villefranche-sur-Mer in Sรผdfrankreich vorgesehen โ€“ ein kulturell bedeutender Ort mit hoher internationaler Sichtbarkeit.


    ๐Ÿ‘ฅ ZIELGRUPPEN

    • internationale Kunst- und Kulturszene
    • kuratorische Netzwerke aus Berlin und Frankreich
    • lokale ร–ffentlichkeit und Kulturinteressierte in Sรผdfrankreich
    • Sammlerinnen und Sammler zeitgenรถssischer Kunst
    • Institutionelle Akteure im Bereich Kulturfรถrderung

    ๐Ÿค AKTUELLE PROJEKTENTWICKLUNG

    Das Projekt befindet sich in der Aufbau- und Vorbereitungsphase. Erste kรผnstlerische und institutionelle Kontakte wurden bereits initiiert, darunter Kooperationen im Raum Nizza.

    Parallel werden Gesprรคche mit potenziellen Partnern sowie Fรถrderinstitutionen gefรผhrt, um das Projekt strukturell und finanziell nachhaltig zu realisieren.


    ๐Ÿ“… ZEITPLAN

    Die erste Ausgabe des Festivals ist fรผr Mai oder September des kommenden Jahres vorgesehen. Der genaue Termin wird in Abstimmung mit lokalen Partnern und institutionellen Rahmenbedingungen festgelegt.


    ๐Ÿ’ก Fร–RDERRELEVANZ

    BERLIN x RIVIERA erfรผllt zentrale Kriterien internationaler Kulturfรถrderung:

    • Fรถrderung transnationaler kultureller Zusammenarbeit
    • Stรคrkung europรคischer Kulturbeziehungen
    • Unterstรผtzung zeitgenรถssischer kรผnstlerischer Produktion
    • Vermittlung zwischen kulturellen Szenen
    • nachhaltige Netzwerkbildung zwischen Institutionen und Kรผnstlern

    ๐Ÿ“Œ ZUSAMMENFASSUNG

    BERLIN x RIVIERA ist ein kuratiertes, internationales Kulturfestival, das als Plattform fรผr kรผnstlerischen Austausch zwischen Berlin und Sรผdfrankreich dient. Durch die Verbindung von zeitgenรถssischer Kunst, Printkultur und diskursiven Formaten entsteht ein nachhaltiger Beitrag zur europรคischen Kulturkooperation.

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